Aktuelles in und aus der Pfarrgemeinde



Gottesdienste & MEHR  

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Gruppen & Vereine  


        Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst  

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Liebe Gemeindemitglieder, liebe Schwestern und Brüder,

aufgrund der Corona-Pandemie ist vieles durcheinander geraten und bestehende Termine unsicher.
Das gilt im privaten und öffentlichen Bereich und natürlich auch für unsere Kirchengemeinden.
Achten Sie daher Bitte auf die aktuellen Vermeldungen !

Bitte beachten sie auch die verschärften Hygieneregeln in den Gottesdiensten !

Ab einem Inzidenzwert von 200 in den Landkreisen
finden KEINE Gottesdienste mehr statt.


Die Teilnahme am Gottesdienst geschieht auf eigene Verantwortung.
Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in den Gottesdiensten ist verpflichtend.


Aus Datenschutzrechtlichen Gründen und zum beschleunigten Ablauf werden Gottesdienstbesucher
gebeten sich über die Luca-App anzumelden oder im Vorfeld ihren Namen, Adresse und Telefonnummer auf Visitenkartengroßen Zetteln
(liegen zum Mitnehmen aus) anzugeben und diese bei jedem Besuch in die Sammelbox vor Ort zu stecken.
Pro Haushalt genügt ein Zettel mit Angabe der Namen aller mitfeiernden Personen.




Weitere Info`s in den Vermeldungen der Gottesdienste,

oder Aktuell auf dieser Seite.

Aktuelle Infos zum Corona-Geschehen auf der Seite vom

Landkreis Rostock


 

 


Guestrower Kirche  Guestrower Kirche  Guestrower Kirche  Guestrower Kirche

Es ist wichtig, dass die Kirchen offen sind. Denn ob leer oder geschmückt sind sie besondere Orte.
Nicht trostlos, sondern trostgebend.


 

 

 



 

Weiteres im Überblick




" Der ungläubige Apostel "

" Ist es eigentlich richtig, dem Apostel Thomas das Prädikat "ungläubig" anzuhängen? Waren die anderen Apostel nicht genauso ungläubig - etwa, als die Frauen vom leeren Grab berichteten und alle die Botschaft lediglich für leeres Geschwätz hielten?
Womöglich kann man das Misstrauen des Thomas ja auch noch ganz anders deuten: in ihm begegnet uns nichts anderes als eine Gestalt unserer Zeit - jemand, der hinter alle Geheimnisse des Menschen, der Natur und des Lebens kommen möchte. So, wie an den Universitäten und in den Laboratorien unerbittlich geforscht, gesucht und experimentiert wird - muss nicht auch unser Glaube auf einem Fundament gesicherter Erkenntnis stehen?
Ansonsten könnten wir nämlich jedem Prediger nachlaufen, der von sich sagt, er sei von Gott auserwählt und zu den Menschen gesandt! Es ist nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Pflicht, nach Echtheit und Identität zu fragen - und nichts anderes hat der Apostel Thomas getan.

Wollen wir das auch? Gott berühren, ihn begreifen, bis zu ihm hinreichen?
Wir begegnen Gott doch, könnte man antworten: im Hören seines Wortes, im Empfang der Sakramente, im Gebet. Das stimmt - und doch ist da noch mehr.
Thomas will nicht nur irgendwie Jesus berühren - nichts anderes will er anfassen und fühlen als die Wunden Jesu.
Gott ist für ihn: der, der verletzt ist - und der auferstandene Jesus wiederum zeigt sich den Aposteln nicht wie auf dem Berg der Verklärung im reinen strahlenden, vollkommenen Licht, sondern als Verletzter. Seither können Menschen Gott berühren: in jedem verletzten Menschen. Wo immer wir uns einem Menschen zuwenden, seine Hilflosigkeit, Not oder Verletzung wahrnehmen und nicht einfach darüber hinwegsehen - dort haben wir Gott berührt.

Vermutlich müssen wir alle es wie Thomas immer wieder begreifen lernen: Dass Gott nicht über uns thront, sondern neben uns und in uns in dieser Welt als Verwundeter steht. Einem solchen Gott aber darf sich jeder getrost anvertrauen. "


 




" Freue dich du meine Seele, deine Trauer ist vorbei,
denn der Heiland ist erstanden, und du lebst, du atmest frei. "


Diese Worte von Otto Jacobi begleiten uns auch durch die nachösterliche Zeit.


             

" Von der österreichischen Schriftstellerin Christine Busta gibt es ein Gedicht mit dem Titel "Brotzeiten":

Nicht immer lag ein Brot auf meinem Tisch.
Brotholen war ein Fest. Wie eine Sonne
trug ich als Kind den braunen Laib an meinem Herzen.

Nicht immer saß ein Freund an meinem Tisch.
Seit du mit mir das Fest des Hungers teilst,
spür ich die Wärme dunkler Kindersonnen wieder.


Für die Jüngeren von uns mag der erste Vers schon außerhalb eigener Erfahrung und Erinnerung liegen. Doch von meinen Eltern z.B. weiß ich, was in der Nachkriegszeit nicht alles unternommen wurde, um ein einziges Brot auf den Tisch zu bekommen - wie kostbar Brot einmal gewesen ist. Aus diesem Grunde mag für manchen damals das Brotholen zu einem wahren Fest geworden sein, denn es versammelte Eltern und Kinder um das Wichtigste, das sie zum Leben brauchten. Und noch heute gibt es in so mancher Familie den Brauch, ein neues Brot zu segnen, bevor es angeschnitten wird. Auf diese Weise lag der Segen Gottes nicht nur über dem Brot, sondern auch über allen, die davon aßen und es miteinander teilten.
Brot als Kostbarkeit - vor diesem Hintergrund ist zu verstehen, wenn Menschen damals Brot nicht einfach in die Aktentasche oder einen Beutel taten, sondern es an ihrem Herzen nach Hause trugen. Es durfte ihm einfach nichts passieren - und unausdenkbar war es, ein Brot einfach auf der Strasse zu verlieren. Können wir noch verstehen, dass es solchen Menschen ging, als trügen sie eine Sonne nach Hause?
Die heutige Zeit ist anders - Brot gibt es im Überfluss und in allen Variationen; Brotholen wird kaum noch zu einem Fest, noch erfahren wir ein einziges Brot als Sonne für eine ganze Familie. Und doch feiern wir in der kommenden Zeit ein Brot - sicher kein gewöhnliches, sondern das eucharistische Brot - aber immerhin Brot. Doch ist es diesem Brot möglicherweise genauso ergangen wie dem alltäglichen Brot auf unseren Tischen? Aus der Ehrfurcht der Vergangenheit, diesem Brot zu begegnen, es zu empfangen, es im Herzen zu tragen - ist möglicherweise auch eine sich jeden Sonntag wiederholende Selbstverständlichkeit geworden? Was aber selbstverständlich ist, wird kaum noch geachtet: man nimmt es, man empfängt es - und das war es dann. Wem ist noch wirklich bewusst, was uns mit diesem Brot geschenkt ist: nämlich
Gottes Gegenwart mitten unter uns !
Wer spricht noch mit diesem im Brot unsichtbar verborgenen Gott, wenn er ihn in der Kommunion empfangen hat? Und er, der in jedem Tabernakel einer katholischen Kirche wohnt, wird er von uns noch angesprochen, wenn wir die Kirche betreten oder daran gehen, sie zu verlassen?

Sind wir uns noch bewusst, dass wir in jedem Gottesdienst vor IHM stehen
- und vor sonst niemandem mehr ? "


GM      

   

 





Maiandachten

Freitag`s um 17.00 Uhr in Güstrow

" Maria Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen", so heißt es in einem Kirchenlied.
Der Monat Mai ist der Gottesmutter Maria, die Jesus Christus geboren hat, gewidmet. Der schönste Monat im Jahr soll ihr zur Ehre gereichen. Weiter heißt es: "Maria, dir empfehlen wir, was grünt und blüht auf Erden, lass uns in dieser Pracht und Zier das Werk des Schöpfers ehren."
In diesem und vielen anderen Marienliedern klingt Wärme, Herzlichkeit und Zuversicht auf. Darin kommt die einfache Frömmigkeit des Volkes, das Farbe, Klang und starke Gefühle liebt, zum Ausdruck. Die Stimmung des Frühlings überträgt sich in den Kirchenraum; das Blühen in der Natur, die laue Luft der Maiabende, die Fröhlichkeit der Menschen in einer sich erneuernden Welt - das alles schwingt mit. In dieser ganz besonderen Stimmung hat die Verehrung Marias ihren Platz, weil sie, die Jungfrau, den Glauben als Jugend darstellt, als den Neubeginn Gottes in einer vergreisten Welt; sie verkörpert Christsein als Jungsein des Herzens, als Schönheit und als wartende Bereitschaft auf das Kommende hin. Diese Lieder gehen zu Herzen und lassen die Seele erklingen. "

Text: Raphaela Rolfs      

 



Es wird Sie vielleicht überraschen zu erfahren, dass schon das Konzil zu Trient im 16. Jahrhundert betonte, dass kein Katholik zur Heiligen- bzw. Marienverehrung verpflichtet ist.
Nur wegen der Auszeichnung, die Gott ihr schenkte, ist Maria für uns Katholiken verehrungswürdig.
Und so gilt alle Huldigung, die wir Maria darbringen, im letzten Gott selbst. Die Alternative "Maria oder Christus" wäre daher eine Verzerrung der Marienfrömmigkeit.





Gemeindeabend

Dienstag
13. April 2021

19.00 Uhr


Thema :

"Die Opferrolle"
- Der Islam, seine Selbstinszenierung und die Werte der Aufklärung -


Referent: Klemens Ludwig, Tübingen


Entfällt !



Dienstag
04. Mai 2021

19.00 Uhr

Thema :

"Ludwig van Beethoven"
- Der Komponist als Freiheitsdichter und Naturmaler -


Referent: Christoph Bräutigam, Gießen


Unsicher ! Achten Sie auf die aktuellen Vermeldungen.

- im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Strasse 23-25 -

Thomas-Morus-Bildungswerk

 





Christi Himmelfahrt



Donnerstag
13. Mai 2021

"Gott hat Christus von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben" - so werden wir es aus dem Epheserbrief an diesem Tag hören. Eben noch gedemütigt und als Verbrecher hingerichtet - und kurz darauf an der Seite des Herrschers des gesamten Universums, zur Rechten Gottes. Ein Aufstieg, eine "Karriere" von dem manch einer träumen mag.
Die Sehnsucht nach Aufstieg gibt es, solange Menschen leben. Und so streben viele danach, den Himmel bereits auf der Erde zu erreichen. Und viele wollen dann keinen Gott mehr, der sie erhebt - denn sie wollen aus eigener Kraft den Aufstieg schaffen. Sie rechnen höchstens noch mit einem Gott, der ihnen beim Aufstieg in dieser Welt hilft - ihnen jene Kräfte verleiht und jene Möglichkeiten eröffnet, die sie aus sich heraus nicht haben - und jene Fehler ausbügelt, die sie aus Unkenntnis oder Schwäche auf diesem Weg des Aufstiegs gemacht haben, um dann am Ende doch noch an ihr Ziel zu gelangen.
Bevor der Epheserbrief von der Himmelfahrt Christi redet, spricht er daher eine Warnung aus:

"Gott, der Herr gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung ...
damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr tatsächlich berufen seid ...
Gott erleuchte die Augen eures Herzens ..."


10.00 Uhr - Gottesdienst in Güstrow und Krakow am See

 




 


Pfingsten - pentecoste

Pfingsten beginnt dort, wo nicht der Mensch etwas tut, sondern wo er etwas an sich geschehen lässt - von Gott her. Gott aber will einen anderen, einen neuen Menschen erschaffen - einen Menschen, der Gott entspricht, der Gott ähnlich, der zum Spiegelbild Gottes werden kann. Einen Menschen, der sein Leben noch einmal beginnen kann.
Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich der Mensch für diese göttliche Kraft aus der Höhe öffnet - und dass er von den Türmen von Babel Abschied nimmt. Und anders als bei den Menschen aus Babel, die entzweit sind, die einander nicht mehr verstehen, weil jeder nur Interesse an seinem eigenen Turm hat - anders als dort, führt der zu Pfingsten geschenkte Geist die Menschen wieder zusammen; lässt das Verstehen füreinander wachsen - und Werte werden geboren, die den Menschen wieder menschlich machen.


Gottesdienste

Achten Sie auf die aktuellen Vermeldungen.

23. Mai 2021  -  Pfingstsonntag
24. Mai 2021  -  Pfingstmontag

 


            
                        

 



 

Sonstiges




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Weitere Info`s unter

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Kontaktdaten der CARITAS für Hilfsbedürftige und Unterstützung

Die Caritas in Rostock und im Landkreis Rostock teilt mit, dass ab sofort für alle Personen, die Unterstützung benötigen,
einfache Kontaktdaten zur Verfügung stehen:

E-mail:   zusammen@caritas-im-norden.de

Telefon:

Bereich Rostock und nördlicher Landkreis = 0381 45472 0 oder 0381 371194 0

Bereich Güstrow / südlicher Landkreis = 03843 721 351

Unter diesen Kontaktdaten erreichen Sie Caritas-Mitarbeiter.
Personen, die Unterstützung benötigen - z.B. Einkauf - oder einfach reden möchten, können sich an die Telefon-Nummern oder die e-mail-adresse wenden.
Bei den Telefonnummern sind auch Anrufbeantworter geschaltet, sollte die Leitung besetzt sein.
Auch Träger der Sozial- oder Jugendhilfe können sich an diese Kontaktdaten wenden und die Caritas-Kollegen werden die Anfragen koordinieren, weiterleiten oder umsetzen.

Die aktuellen Angebote und Erreichbarkeiten der Caritas-Dienste sind auf der Caritas Homepage

www.caritas-im-norden.de

nachzulesen.

  Der CariSatt-Laden in Güstrow hat weiterhin geöffnet.


 

 

 



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letzte Aktualisierung - 10. April 2021