Aktuelles in und aus der Pfarrgemeinde



Gottesdienste - Religionsunterricht  

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Gruppen & Vereine  


        Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst  

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Zu den nun wieder - eingeschränkt - möglichen Gottesdiensten
können Sie sich auf dieser Seite informieren.


Gottesdienste in Güstrow

- Eine Voranmeldung ist nicht mehr nötig ! -

Dienstag`s
um 8.30 Uhr

Donnerstag`s
um 9.00 Uhr

Sonntag 07.06.2020
um 11.00 Uhr

- Bitte achten Sie auf die noch bestehende Abstandsregelung ! -

Die Teilnahme am Gottesdienst geschieht auf eigene Verantwortung.

Grundsätzlich sind Pfarreien dafür verantwortlich, "dass niemand, der zur Kirche kommt, dort Schaden nimmt". Insofern kann die Kirchengemeinde haftbar gemacht werden, wenn ihre Vertreter oder Mitarbeiter vorsätzlich oder fahrlässig Schäden bei einem Kirchenbesucher verursachen - zum Beispiel wenn der Winterdienst nicht gemacht ist.
Dabei muß aber nachgewiesen werden, dass der Schaden durch ein Fehlverhalten eines kirchlichen Mitarbeiters verursacht wurde. Dieser Nachweis dürfte bei einer Infektion mit dem Coronavirus jedoch schwierig sein. Schadensersatzpflichtig oder strafrechtlich verantwortlich könne nur jemand sein, der bei anderen vorsätzlich oder fahrläδssig eine Infektion verursacht hat. Das ist in Kirchengemeinden jedoch ausgeschlossen, wenn die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.
Das sei auch gemeint mit Formulierungen, nach denen der Pfarrer einer Gemeinde "letztverantwortlich" oder "haftbar" ist für die Umsetzung der Vorgaben für öffentliche Gottesdienste. Hier gehe es darum, alle erforderlichen Schutzkonzepte umzusetzen.
Wenn in einer Kirche die Abstände in der Bank oder beim Kommuniongang nicht eingehalten würden, könne die Kommune als Ordnungsbehörde das rügen.
Bei aller Vorsicht rate die Kirche den Menschen daher weiterhin, selbst abzuwägen und ganz bewusst für sich zu entscheiden, ob es gut für sie ist, an einem Gottesdienst vor Ort teilzunehmen.

Jede Zeit hat ihre Aussätzigen. Mutter Teresa von Kalkutta hat es einmal so formuliert:

"Die größte Krankheit heute ist nicht die Lepra oder die Tuberkulose,
sondern vielmehr unerwünscht zu sein, ohne Fürsorge und verlassen von allen.
Das größte Übel ist der Mangel an Liebe und Nächstenliebe,
die schreckliche Gleichgültigkeit gegenüber dem Nachbarn, der am Wegrand lebt,
von Ausbeutung, Verderbnis, Armut und Krankheit heimgesucht."


 


Weitere Info`s unter

Erzbistum Hamburg

www.erzbistum-hamburg.de  

zur Pastoralen Seite

Webseite des Pastoralen Raumes

Link zum Instagram Account des Pfarrers   


 


Kontaktdaten der CARITAS für Hilfsbedürftige und Unterstützung

Die Caritas in Rostock und im Landkreis Rostock teilt mit, dass ab sofort für alle Personen, die Unterstützung benötigen,
einfache Kontaktdaten zur Verfügung stehen:

E-mail:   zusammen@caritas-im-norden.de

Telefon:

Bereich Rostock und nördlicher Landkreis = 0381 45472 0 oder 0381 371194 0

Bereich Güstrow / südlicher Landkreis = 03843 721 351

Unter diesen Kontaktdaten erreichen Sie Caritas-Mitarbeiter.
Personen, die Unterstützung benötigen – z.B. Einkauf – oder einfach reden möchten, können sich an die Telefon-Nummern oder die e-mail-adresse wenden.
Bei den Telefonnummern sind auch Anrufbeantworter geschaltet, sollte die Leitung besetzt sein.
Auch Träger der Sozial- oder Jugendhilfe können sich an diese Kontaktdaten wenden und die Caritas-Kollegen werden die Anfragen koordinieren, weiterleiten oder umsetzen.

Die aktuellen Angebote und Erreichbarkeiten der Caritas-Dienste sind auf der Caritas Homepage

www.caritas-im-norden.de

nachzulesen.

  Der CariSatt–Laden in Güstrow hat weiterhin geöffnet.


 


Weitere Infos

Das Pfarrbüro ist für den Publikumsverkehr immer noch geschlossen.

Absprachen und Nachfragen sind aber telefonisch zu den üblichen Zeiten weiterhin möglich.

Des weiteren können Gebetsanliegen und Intentionen telefonisch
oder über den Briefkasten am Pfarrhaus abgegeben werden.

Unter dem Link

www.erzbistum-hamburg.de/CoronaHilfe

finden Sie die aktuellen Meldungen des Robert-Koch-Instituts,
des Bundesgesundheitsministeriums
sowie die Briefe des Erzbischofs und des Generalvikars.

Nachrichten, Gottesdienste und Andachten
können Sie z.B. unter folgenden Links finden:

www.youtube.com / Vatican News


www.erzbistum-hamburg.de


www.domradio.de


Livestreams auf www.ewtn.de



Gottesdienste in Echtzeit
aus dem Kloster und größtem Wallfahrtsort der Schweiz unter:

Kloster Einsiedeln


 




Die Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern laden unter dem Motto:
Wir halten uns fern und sind füreinander da - Licht der Hoffnung! "
alle Menschen dazu ein,
  allabendlich um 19.00 Uhr zuhause
eine Kerze oder ein Licht

ins (offene) Fenster zu stellen
und ein Gebet, beispielsweise das Vaterunser, zu sprechen.

Sie laden damit ein, gemeinsam für den Ort, das Land, die Welt zu beten.
So betet jeder Haushalt für sich, doch beim gemeinsamen Gebet wissen sich dabei alle mit allen verbunden. Die Botschaft lautet: Wir sind uns nahe trotz des Abstands, den wir derzeit zum Schutz unserer Mitmenschen wahren müssen.
Die Kirchenkreise rufen damit zur gedanklichen Zusammenkunft auf und möchten mit dem Licht der Kerzen ein Zeichen des Zusammenhalts und der Verbundenheit in ungewisser Zeit senden.


 


      zum Synodalen Weg

 


Guestrower Kirche  Guestrower Kirche  Guestrower Kirche

Es ist wichtig, dass die Kirchen offen sind. Denn auch leer und ohne viel Schmuck sind sie besondere Orte. Nicht trostlos, sondern trostgebend.
Kerzen können angezündet werden und ein Gebet vor dem Tabernakel kann gesprochen werden.
Ich bin dankbar, dass wir unsere Kirchen in diesen Tagen öffnen.


 


  www.radio-diaspora.de  
Evangelien, Predigten und MEHR zum Anhören






 



 

" In jedem Geschäft findet man heute eine Markierung auf dem Fußboden. Diese Markierung hat die Wirkung einer unsichtbaren Schranke: "Bitte, halte Abstand – respektiere, dass andere Leute auch ein Recht auf Gesundheit haben - das Recht auf einen Schutzraum, auch da, wo es "bloß" um Alltägliches geht.
Im Hören des Evangeliums von Simom, dem wir in diesem Monat als Gastgeber eines großen Gastmahles begegnen, überschreiten wir allerdings eine solch unsichtbare Schranke und dringen in seine Privatsphäre ein.
Simon, war wohl das, was man allgemein als einen anständigen Menschen bezeichnet. In seinem Beruf hatte er es zu etwas gebracht und er hatte sicherlich einen guten Ruf bei seinen Mitmenschen.
Auch sein Bekannten– und Freundeskreis wird aus solchen rechtschaffenen Menschen bestanden haben: er konnte sich mit seinen Freunden sehen lassen – und sie konnten sich mit ihm sehen lassen.
Von einigen kleinen menschlichen Fehlern abgesehen – und wer hat die nicht – war er sich anscheinend keiner größeren Schuld bewusst. Im Gegenteil, er wurde zu den Pharisäern gezählt, einer Gruppe von äußerst frommen und pflichterfüllten Juden: er ging also regelmäßig zum Gottesdienst, hielt die Zehn Gebote, gab den Armen nicht zu wenig, bemühte sich um Höflichkeit und Freundlichkeit. Und er konnte sich anscheinend gut beherrschen, wie das Evangelium zeigt – kaum jemand wird von ihm ein unüberlegtes Wort gehört haben – weder im Zorn noch in der Freude.
Dieser Simon gibt nun ein Fest: es wird gegessen und getrunken – alles in Maßen natürlich und vor allem in guter Gesellschaft. Doch bei solchen Gastmählern zur Zeit Jesu war es üblich, das dabei die Türe offenstand: nicht nur die Eingeladenen, sondern jeder, der zufällig vorbeikam und sich willkommen wusste in dem Haus, konnte eintreten und am Mahl teilnehmen. Das erklärt wohl auch, wie das Ungeheuerliche geschehen konnte. Mitten unter all den anständigen Leuten steht plötzlich eine stadtbekannte Dirne. Doch, wie schon gesagt: dieser Simon konnte sich beherrschen – er will auch jetzt keinen Skandal, und so erträgt er einfach die Gegenwart dieser Frau, anstatt sie kurzerhand hinauszuwerfen.
Doch was dann geschieht, ist schon fast zuviel für ihn: Diese Frau tritt zu Jesus heran, der zu den eingeladenen Gästen gehörte – sie weint so sehr, dass ihre Tränen auf Jesu Füße fallen, sie löst ihr Haar, um damit die Tränen wegzuwischen – und am Ende salbt sie die Füße sogar noch mit Öl.
Ist das alles nun reine Ungeschicklichkeit, Tolpatschigkeit, eine bewusste Provokation dieser anständigen Leute – oder doch noch etwas ganz anderes ?
Doch damit nicht genug: Diese stadtbekannte Dame war unrein, durfte also weder am Gottesdienst teilnehmen – noch überhaupt mit einem frommen Juden in Berührung kommen: sie war nicht nur gesellschaftlich geächtet, sondern auch eine religiös Ausgeschlossene. Und jeder, der mit ihr in Berührung kam, galt von diesem Moment an ebenfalls als unrein. Das heißt: Jesus selbst galt jetzt als unrein, denn die Frau hatte ihn berührt – und jeder, der sich weiterhin mit ihm abgeben würde – und sei Jesus nun zehnmal eingeladen gewesen – würde ebenfalls unrein. Vielleicht spüren wir, wie gespannt die Situation in dieser Runde frommer Menschen damals war: es knisterte geradezu in der Luft.

Doch kein lautes Wort fällt ... noch immer kann sich Simon beherrschen, doch in seinem Inneren mag es gekocht haben: "Wenn Jesus wirklich ein Prophet wäre, dann müsste er doch wissen, dass das alles so nicht geht: das man sich von einer solchen Frau nicht berühren - schon gar nicht salben lässt. Wenn er wirklich ein Prophet wäre, dann müsste er jetzt wissen, was zu tun ist."
Jesus weiß es tatsächlich - wenn auch ganz anders, als Simon wünschte und erwartete. Er tastet sich langsam und höflich vor: "Simon, ich möchte dir etwas sagen" – und erst als die Zustimmung des Gastgebers kommt, beginnt er, ein Gleichnis zu erzählen. Doch was für eins: der Vergleich scheint nun wirklich an den Haaren herbeigezogen zu sein: Meinte Jesus wirklich, diese Runde anständiger Menschen mit einem Geldverleiher, also einem Wucherer, vergleichen zu können – oder meinte er, noch schlimmer, all diese anständigen Leute hätten selbst Schulden bei irgendwem ?
Und was für Schulden: fünfhundert Denare – das war ein ganzer Jahresverdienst!
Doch trotz seiner Verzweiflung – dieser Simon schweigt immer noch. Ist seine Selbstbeherrschung tatsächlich so groß ? Oder spürt er plötzlich, dass es mehr gibt als seine Welt der Leistung und Gegenleistung, mehr als Investieren und Gewinnen, mehr als Wettbewerb und Erfolg ? Spürt er, dass Jesus etwas meint, dass all diese Dinge weit übersteigt ?
Jesus tastet sich weiter vor mit seiner Frage nach der Dankbarkeit, ja: nach der Liebe. Und als Simon richtig antwortet, kommt die entscheidende Frage: "Siehst du diese Frau ?"
Natürlich sieht er sie, hat sie die ganze Zeit gesehen und beobachtet. Doch Jesus zwingt ihn, noch einmal hinzuschauen – und jetzt ohne die Brille, die nur sieht, was man sehen will!

Und plötzlich sieht Simon die Frau – und dann sich selbst! Er sieht die Frau, die geweint hat, die Jesus liebevoll berührt und gesalbt hat. Und er sieht sich selbst: er, der auf die Frage: wer Gott ist, antworten würde: Gott ist einer, der die Guten belohnt, der die Bösen bestraft und der uns Gebote gegeben hat. Wer sie befolgt, wird von Gott geliebt – wer sie missachtet, wird bestraft.
All das sieht Simon plötzlich – und er spürt, wie Jesus versucht, ihn über den Tellerrand seiner kleinen eingeschränkten Sichtweise von einem frommen und anständigen Leben hinauszuführen: der Geldverleiher, die Schuldner, die Liebe der Frau, seine eigene Unzulänglichkeit.
Der hl. Augustinus hat einmal gesagt: "Unter dem Blick deiner Augen bin ich mir zur Frage geworden." – genau das geschieht dem Simon, als er auf Jesu Aufforderung hin die Frau noch einmal anschaut: er wird sich selbst zur Frage in seiner falschen Selbstsicherheit!

" Unter dem Blick deiner Augen bin ich mir zur Frage geworden "

Nun könnte man allerdings meinen: Nun ja, wie lange ist all das schon her: heute gibt es so etwas nicht mehr. Meinen sie das wirklich ? Der fromme und anständige Simon oder wie sie heute heißen mögen ... und wir selbst, denn vermutlich steckt auch in jedem von uns etwas von ihm. Die Botschaft des Evangeliums bleibt jedoch aktuell:

Verzeihe selbst, wenn du Verzeihung brauchst.

Halte dich nicht selbst für das Maß aller Dinge, indem du herabschaust auf andere. Oder, wie der Dichter Theodor Fontane einmal schrieb: "Wir sind allemal hart gegen die, die schuld sind an unserer Schuld. Und wir sind umso härter, je schuldiger wir uns selbst fühlen."

"Simon, siehst du diese Frau ?"
– gilt das nicht uns allen und immer wieder ? "


GM      

 



 

Weiteres im Überblick




Sonntag

07. Juni 2020

Gottesdienst um 11.00 Uhr


 

 



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letzte Aktualisierung - 31. Mai 2020