Aktuelles in und aus der Pfarrgemeinde



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Gruppen & Vereine  


        Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst  

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Liebe Gemeindemitglieder, liebe Schwestern und Brüder !

Das Erzbistum Hamburg hat, vertreten durch den Generalvikar Ansgar Thim folgende Anordnungen erlassen:


Regelungen für öffentliche Gottesdienste und Veranstaltungen im Erzbistum Hamburg
während der Corona-Pandemie
(Stand: 29.11.2021)
Ein Download der kompletten Anordnung ist hier möglich:
Regelungen für öffentliche Gottesdienste und Veranstaltungen im Erzbistum (.pdf, 184 KB)

"Die Rechtsverordnungen der Bundesländer bilden die Grundlage dieser neuen Regelungen
sind in ihrer jeweils gültigen Form verbindlich
und müssen in den Pfarreien / Orten kirchlichen Lebens auf die jeweilige Situation vor Ort konkretisiert werden.
Wo sich deren Vorgaben nicht vollumfänglich umsetzen lassen, sind keine Gottesdienste und Veranstaltungen möglich.

Entsprechend der Landesverordnung sind Hygienekonzepte für Gottesdienste und Veranstaltungen zu erarbeiten und stets zu aktualisieren.
Diese umfassen die Umsetzung der behördlichen Abstands- und Hygieneregelungen, personelle, technische und organisatorische Maßnahmen sowie Anmeldeerfordernis und Zugangskontrolle bei Gottesdiensten / Veranstaltungen und sind Bedingung für den öffentlichen Betrieb der Räumlichkeiten vor Ort.
Sie sind den Behörden auf Verlangen vorzuzeigen. Bitte berücksichtigen Sie dabei auch die Raumgröße und die Lüftungsmöglichkeiten.
In Mecklenburg besteht darüber die Pflicht zur Erstellung eines Hygienekonzepts,
das Maßnahmen zur Begrenzung der Aerosolausbreitung festlegt.

An allen Eingängen werden Gottesdienstteilnehmer_innen und Besucher_innen durch Hinweisschilder oder Aushänge informiert.
An den Kirchenportalen wird ergänzt:

"Die Teilnahme am Gottesdienst geschieht auf eigene Verantwortung."
Es ist darauf hinzuweisen, dass Zuwiderhandlungen zum Verweis aus der Einrichtung oder Veranstaltung führen können.

Ab dem 29. November 2021 gilt:
Alle Gottesdienste im Erzbistum Hamburg werden mindestens nach dem 3G-Modell gefeiert.
Im Rahmen einer Zugangskontrolle zu diesen Gottesdiensten muss sichergestellt werden,
dass nur Personen mit einem entsprechenden Nachweis und einem gültigen Lichtbildausweis eingelassen werden.
Das bedeutet:
Als Nachweis gilt ein Impf- bzw. Genesennachweis oder ein Corona-Test.
Als Test auf eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 gilt entsprechend der Landesverordnungen ein PoC-Antigentest (max. 24 Stunden alt)
oder PCR-Test (max. 48 Stunden alt).

Ein Selbsttest vor Ort ist nicht möglich.
Alle Mitarbeitenden und Helfer_innen müssen ebenfalls einen entsprechenden Nachweis vorlegen.
Kinder unter sieben Jahren sind von der Testpflicht befreit. Schüler_innen können mit einem Nachweis der Schule / Schülerausweis ebenfalls ohne weiteren Test teilnehmen.

Optional sind Gottesdienste nach dem 2G-Modell möglich. Hier ist ein Zugang nur für Geimpfte und Genesene möglich.
Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche (siehe "3G-Modell") und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Hier ist ein Nachweis durch den Arzt und ein tagesaktueller Corona-Text vorzulegen.

Ein Selbsttest vor Ort ist nicht möglich.

In der Gottesdienstordnung und vor Ort müssen Gottesdienste nach dem 2G-Modell deutlich gekennzeichnet sein. Ein Hinweis, wer Zugang zu den Gottesdiensten bzw. Räumen hat, muss aushängen. ...

Eine Dokumentationspflicht der Teilnehmer_innen besteht aktuell nur in der Region Mecklenburg.
Name, Adresse und weitere Erreichbarkeit (Telefon, Mail) werden einzeln erfasst, vier Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet.
Das Eintragen in öffentlich ausliegende Listen ist aus Datenschutzgründen nicht erlaubt.
Der Einsatz von Apps (Luca, Corona-Warn, ...) wird empfohlen.
Das durchgängige Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) ist in geschlossenen Räumen unter 3G-Bedingungen verpflichtend.
Diese kann beim Empfang der Kommunion kurz angehoben oder bei der Ausübung von liturgischen Diensten kurzzeitig abgenommen werden. ...
Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt und Menschen, die aufgrund einer medizinischen oder psychischen Beeinträchtigung oder wegen einer Behinderung keine medizinische Maske tragen und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen können.

Bei Gottesdiensten nach dem 2G-Modell wird das Tragen einer medizinischen Maske dringend empfohlen, sofern keine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske durch die entsprechende Landesverordnung vorliegt.

Gemeindegesang ist möglich. Im Freien ist Gemeindegesang mit entsprechendem Abstand ohne Maske möglich.
Die Umsetzung des Gemeindegesangs muss im Hygienekonzept aufgenommen werden.
In Mecklenburg ist Gemeindegesang in geschlossenen Räumen unter 3-G-Bedingungen
nur unter Einhaltung von 2m Abstand zu anderen Haushalten möglich.

Es wird dringend empfohlen, den Gemeindegesang überall deutlich zu reduzieren.

Die Bestuhlung (Kirchenraum und im Freien) muss durch Absperrungen und Markierungen so gestaltet werden, dass der vorgeschriebene Abstand zwischen den Gläubigen gewahrt wird. Dabei gilt, dass nach allen Seiten hin der von den Behörden empfohlene Abstand (1,5m, besser 2m) einzuhalten ist.
Ggf. werden die Gläubigen von Ordner_innen platziert. Familien werden dabei nicht getrennt (z.B. durch Familienbänke). ...

Ordner_innendienste, die die Einhaltung der Regelungen gewährleisten, bleiben verpflichtender Teil des Schutzkonzeptes. ...

Für alle weiteren Veranstaltungen - unabhängig ihrer Größe - gilt mindestens das 2G-Modell.

Bitte informieren Sie sich zudem über die Allgemeinverfügungen in Ihrem Landkreis / Bezirk, die davon abweichen können. ..."


Mit Blick darauf, dass
1. nur sehr bedingt Testmöglichkeiten an den Wochenenden bestehen,
2. der Kreis der Gemeindeteams und des Kirchenvorstandes sich nicht in der Lage sehen,
die Ordnungsdienste und Auflagen in dieser Form zu den Gottesdiensten der Wochenenden durchsetzen zu können
- bedingt durch die oben bereits näher aufgeführten umfangreichen Auflagen der Erfassung,
- bedingt durch die dabei enstehende Härte bei durchzusetzenden Abweisungen
und den damit verbundenen Konflikten -
wurde vereinbart,
dass vom zweiten bis zum vierten Advent keine Sonntagsmessen (in Güstrow auch am Samstag) gefeiert werden.

Die Kirchen werden aber für das persönliche Gebet weiterhin offen sein.
Die Werktagsmessen werden - soweit möglich - gemäß den Bestimmungen vorerst weiterhin gefeiert.


Die Gremien und Pastoralen Mitarbeiter der Pfarrei bitten in dieser belastenden Situation
gerade auch zu diesem Zeitpunkt um Ihr Verständnis
und wünschen Ihnen trotz aller Einschränkungen eine gesegnete Adventszeit.




Weitere Info`s jeweils Aktuell auf dieser Seite.

 

 


Guestrower Kirche  Guestrower Kirche  Guestrower Kirche  Guestrower Kirche

Es ist wichtig, dass die Kirchen offen sind. Denn ob leer oder geschmückt sind sie besondere Orte.
Nicht trostlos, sondern trostgebend.


 

 

 



 

Auch wir erhellen manchmal das Dunkel. Für ....., bitten wir und zünden ein Opferlicht oder eine Kerze an. Andächtig entzündet brennt dieses Licht, leuchtet sein oder ihr Name auf in dieser kleinen Flamme, für die es in fast jeder Kirche einen Ort gibt. Dämmerige Nischen zumeist, in denen die Wärme zahlloser Lichter sich vermischen mit dem Schweigen des Besuchers. Noch ein kurzes Gebet zur Muttergottes oder einem anderen Heiligen und schon liegt der Ort wieder friedlich und verlassen hinter uns.
Und doch zeigt jedes kleine Opferlicht unsere Erkenntnis, dass wir unsere Lieben nur bis zur Schwelle der Finsternis geleiten können. Jede Kerze setzt aber auch unserer Angst jenes Vertrauen entgegen, das wir Glauben nennen.

In principio, im Anfang, sprach Gott: " Es werde Licht " (Gen 1,3). Und es war sein erstes Wort.
Auch wenn es oft in unserem Leben dunkel wird, in der Gesellschaft oder im Leben des Einzelnen, so bleibt die Botschaft von Weihnachten doch bestehen,
" Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt. "

   

 




Rückblick




Hubertus - Messe

Am Sonntag dem 24. Oktober spielte ein Ensemble aus Visbek im Oldenburger Münsterland in unserer Kirche die Hubertus-Messe.
Die einzelnen Teile wurden dabei nicht gesungen, sondern von den Jagdhörnern geblasen.
Nachfolgend ein Ausschnitt von dem schönen Gottesdienst.


 




Weiteres im Überblick




Können Sie noch warten ? " auf die Zeit der Vorfreude,
darauf, dass die Dunkelheit des November vom Kerzenschein im Advent abgelöst wird ?
Die Adventszeit mit ihren besonderen Farben und Düften, mit Lichterglanz und Weihnachtsbäckerei braucht ihren festen Rahmen.
Es ist eine Zeit der Einkehr und der Stille, der Vorfreude und der Erwartung der Ankunft Gottes.
Jetzt können wir wahrnehmen und erleben :

" Kommt Zeit, kommt Advent ".

Gerade in dieser Zeit der Einschränkung bekommt die Familie eine ganz besondere Bedeutung. Findet doch in ihr ein Großteil von Begegnung und Beziehung statt. Dies kann nicht nur eine Belastung, sondern auch eine Bereicherung mit sich bringen.

1. Advent  

1. Advent - 28. November 2021


 



Erzbischof Stefan hat den Priester Roland Keiss zum Kaplan der Pfarrei Heilige Familie ernannt.
Er wird seinen Dienst am 1. Dezember 2021 antreten und wird sich in Güstrow an diesem Sonntag - dem 28. November - der Gemeinde im Gottesdienst vorstellen.

Roland Keiss wurde im Jahr 1984 in Gdynia (Gdingen) im Norden Polens geboren, wuchs aber in Lübeck auf.
Am 16. März 2013 wurde er zum Diakon und am 7. Juni 2014 im Hamburger St. Marien Dom von Weihbischof Jaschke zum Priester geweiht.
Seine erste Kaplansstelle war in Hamburg Ahrensburg. Zuletzt war er Kaplan in der Pfarrei Herz-Jesu Rostock vom 04.10.2016 bis 30.11.2021.
Kaplan Keiss wird im Bereich der gesamten Pfarrei eingesetzt. Sein Wohn- und Dienstort ist jedoch entsprechend der bischöflichen Beauftragung Matgendorf.

 




" Weihnachten. Die Nacht ist hell. Gott hat sich ein Fest bereitet, das es in seinem Himmel nicht gab.
Er ist Mensch geworden. "


Mit diesen Worten des Theologen Karl Josef Rahners wünschen wir Ihnen im Namen der katholischen Pfarrgemeinde Heilige Familie
eine helle, besinnliche und frohmachende Advendszeit.








  Am 1. Dezember 2021 findet die erste Roratemesse um 6.00 Uhr morgens in Güstrow statt,
die zweite am 8. Dezember um 18.30 Uhr.

  In Krakow findet eine am 10. Dezember nachmittags um 17.00 Uhr statt.

Am 15. Dezember folgt dann die dritte Roratemesse wieder um 6.00 Uhr in Güstrow statt.

Eine Adventsvesper findet außerdem am 22. Dezember um 18.30 Uhr in Güstrow statt.


ENTFÄLLT !

 

 





2. Advent / 5.12.



 


St. Nikolaus

Montag
06. Dezember 2021

Um das Jahr 280 / 286 in Patra geboren (ca. 60 km von Myra entfernt) war er um das Jahr 350 Bischof von Myra, dem heutigen Demre (oder auch Kale) in der Türkei. In Myra starb er um das Jahr 351 in der Martyrionkirche, wo er auch begraben wurde.
Im Jahr 1087 wurde seine Gebeine jedoch von Kaufleuten gestohlen und nach Bari in Italien gebracht. Dort liegen sie noch heute in einer schönen und großen Nikolausbasilika.
Wir kennen ihn als " hilfsbereiten Mann ", als ein " Freund der Kinder ", " Patron der Gefangenen " und als " Helfer in der Not ". Und wir haben Recht damit, denn es gibt viele Geschichten und Legenden, die von seinem Leben erzählen.
Eine davon soll hier wiedergeben werden :

" Zu der Zeit, als Nikolaus Bischof von Myra war; fuhren Seeleute mit ihrem Schiff einmal über das Mittelmeer. Eines Tages brach ein furchtbarer Sturm los. Der Himmel wurde ganz finster, und die Wellen tobten. Der Sturm packte das Segel und riss es in viele Stücke. Dann zerbrach auch der Mast. Die Wellen schlugen über den Bootsrand, und bald stand das Schiff voll Wasser. In ihrer Not dachten die Seeleute an den Bischof von Myra und riefen laut:
` Nikolaus, hilf uns! Nikolaus, hilf uns ! `
Da sahen sie plötzlich einen fremden Mann am Steuer ihres Schiffes stehen. Er nickte ihnen freundlich und beruhigend zu und lenkte das Schiff sicher durch die Fluten. So erreichten sie trotz des furchtbaren Unwetters sicher das Ufer. Als sie aber dort ausgestiegen waren, war der furchtlose und freundliche Helfer jedoch verschwunden. Da liefen sie zur Kirche nach Myra, um Gott für ihre wunderbare Rettung zu danken.
Wie staunten sie aber, als sie dort den Bischof Nikolaus erblickten. Er und kein anderer war es gewesen, der in der Nacht ihr Schiff sicher durch das Unwetter gelenkt hatte. Da fielen sie vor dem Bischof auf die Knie und dankten ihm von ganzem Herzen. Der Bischof aber sagte: Denkt an die Geschichte von Jesus, der so stark ist, dass ihm sogar der Sturm auf dem See Gennezaret gehorchte. Wenn ihr Jesus vertraut, wird euch nichts geschehen ! `
Die Seeleute machten Nikolaus daraufhin zu ihrem Schutzpatron und er ist der Schutzheilige der Seeleute bis zum heutigen Tag. "

 

Ikone des Nikolaus von Myra   Nikolausgrab in Bari

 





Gemeindeadventfeier in Krakow am See

Freitag
10. Dezember 2021

Beginnend mit der Roratemesse um 17.00 Uhr, sind alle Gemeindemitglieder danach
- statt Gemeindeadventsfeier -
zu Punsch und Plätzchen im Freien eingeladen.


ENTFÄLLT !

 





KFD - Treffen

Samstag
11. Dezember 2021

ab 15.00 Uhr

Adventsfeier

ENTFÄLLT !

Kfd Bundesverband

 





3. Advent / 12.12.



 





Seniorenvormittag  in  Güstrow

Donnerstag
16. Dezember 2021

Beginn um 14.00 Uhr mit der Heiligen Messe, anschließend weiter im Gemeindehaus.

ENTFÄLLT !

 





Weihnachtsbäume

Samstag
18. Dezember 2021

Auch in diesem Jahr soll es wieder Tannenbäume in unserer Kirche geben. Dazu werden wieder viele Helfer zum Aufstellen benötigt.
Wenn die Situation es zulässt, treffen sich die Helfer wie folgt:
08.00 Uhr - Treffen der Leute, die die Bäume mit aus dem Wald holen (Abfahrt von der Kirche)
09.30 Uhr - Aufstellen der Bäume und Krippenaufbau in der Grünen Straße





4. Advent / 19.12.


 


Andacht bei Kerzenschein in Güstrow

Mittwoch
22. Dezember 2021
Adventsvesper um 18.30 Uhr in Güstrow


ENTFÄLLT !

 





Guestrower Kirche  Guestrower Kirche

"Auf dem Boden liegen und in den Himmel schauen"

" Nach zwei Jahren Corona fühlen sich viele ganz unten angekommen. Doch mit dem Blick des Kindes von Bethlehem können wir etwas wiederfinden, über das wir als Kirche kaum noch reden: den Himmel", schrieb der emeritierte Bischof von Limburg Franz-Peter Tebartz-van Elst - Delegat für die Katechese im Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung in Rom am 25. Dezember 2020.
"Ehre sei Gott in der Höhe", so intonieren die Engel die Botschaft von der Geburt Jesu. Nach dem Bericht des Lukasevangeliums schweben sie oben am Himmel (vgl. Lk 2,14). Aber auch das Weihnachten in diesem Jahr zeichnet ein völlig anderes Bild. Mit dem Steigen der Inzidenz sind auch die Einschränkungen wieder da, fühlen wir uns auch an diesem Fest gefesselt, ist ", ... die Welt und Kirche " dem Virus ausgeliefert. Die Gefährdung unserer Gesundheit, die neuen Sorgen um finanzielle und existentielle Sicherheiten, die Katastrophe um das Klima und der Verlust von Aufrichtigkeit all das macht uns hilflos und ohnmächtig, viele auch frustriert und wütend.
Was sonst unverzichtbar zu Weihnachten gehörte gefüllte Gottesdienste, bewegende Lieder und berührende Musik, Gemeinschaft in der Familie und mit Freunden , all das scheint uns plötzlich genommen. Man möchte fragen: Findet das Fest auch in diesem Jahr wieder nicht statt? Ganz unten ist es so nüchtern und kalt, so einsam und verloren. Hat sich die Botschaft von Weihnachten angesichts der Wirklichkeit, die uns umgibt, überholt ?

Betrachtet man Bilder vom Geschehen der Heiligen Nacht, kann man oft beobachten, dass das neugeborene Christkind auf dem Boden liegt, von Maria und Josef kniend umgeben. Ganz unten empfangen sie den, der aus der Höhe kommt.
Häufig ist in diesen kritischen Zeiten zu hören, dass Kirche und Welt einen Perspektivenwechsel brauchen. Nicht nur die Missbrauchsfälle und die Corona-Pandemie fordern dazu heraus, von unten her sehen zu lernen und die Sichtweise der Opfer einzunehmen. Umkehr im Glauben und Veränderungen im Leben beginnen damit, neu hinzuschauen und einen anderen, bisher vielleicht ausgeblendeten Gesichtspunkt einzunehmen. Der "point of view" von Weihnachten ist etwas anderes als der Blick von oben herab. Er ist Begegnung auf Augenhöhe ganz unten, und dann in dieser Solidarität der gemeinsame Blick nach oben.


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"Ein Fest, um sich finden zu lassen"

"Das Fest ist in diesem Jahr anders. Gewohntes wird durchbrochen, um Gemeinsames deutlicher vor Augen zu bekommen. Geschenke erscheinen weniger als materielle Gaben und als Genuss am Überfluss. Im Mangel neue Möglichkeiten zu entdecken und in scheinbaren Verlusten Gewinne zu erahnen, kann zu jener Überraschung werden, die der Schenkende dem zu Beschenkenden wünscht. Dass wir uns ganz unten von der Botschaft der Geburt Christi erreichen lassen, dass wir von Gott gefunden werden, der unseren Blick gemeinsam aufrichten will, ist das Neue von Weihnachten, das mancher bisher vielleicht für altbacken hielt.

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"Weihnachten ganz unten ist ein Fest, um sich finden zu lassen. Gott, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, zeigt uns, wie das geht: "sich im Ungeborgenen geborgen wissen, sich vom Ziel ziehen lassen und nicht das Ziel selbst bestimmen" zu wollen. Dieser Glaube braucht Gottesdienste gerade an Weihnachten , weil die Gemeinschaft ganz unten sich nicht darin erschöpfen darf, dass Menschen unter sich bleiben. Sich vom Ziel ziehen zu lassen, beginnt damit, wie das Kind von Bethlehem auf dem Boden zu liegen und in den Himmel zu schauen.
Ganz unten wieder neu zu lernen, nach oben zu schauen, kann Weihnachten in der Krise zum Wagnis eines neuen Aufbruchs machen. Weiter zu sehen, als der Horizont des Alltags es freigibt, spannt das Abenteuer des Lebens über den Tod hinaus. "Himmel" nennen Christen diese Perspektive, und wir müssen selbstkritisch bekennen, dass uns in der Corona-Krise nicht selten der Mut fehlte, dieses Wort wieder in den Mund zu nehmen und davon zu sprechen, dass es mehr gibt, als man sieht.


Guestrower Kirche

"Wo wir im Glauben nach oben schauen, ist das keine Jenseitsvertröstung; wohl aber im Diesseits die Erinnerung, dass wir unser Leben immer vor den Spiegel der Ewigkeit zu stellen haben. Wer diese Sichtweise ausblendet, verkürzt den Horizont der Hoffnung. Der Himmel wird trübe, wenn das Licht aus der Höhe nicht mehr durchdringen darf.
Wer ganz unten darum weiß, dass der gemeinsame Blick nach oben erhebt, wird dem Leben auf Erden keine frei gewählte Grenze setzen. Für Christen ist ganz unten nicht der Exitus, sondern der Scheitelpunkt. Weihnachten hat Ostern im Blick.
Jenes Fest hat uns in diesem Jahr zuerst mit Corona konfrontiert, damit dieses uns jetzt nicht kapitulieren lässt. Denn die Stille der Heiligen Nacht bringt an den Tag, was noch aussteht: alles! In diesem Sinn geht der Gesang der Engel weiter und über Weihnachten hinaus: "Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade!" (Lk 2,14)
Christen leben auf ein Ziel hin und sie glauben dem Anfang, den die Geburt Christi im Stall von Bethlehem schenkt. Sich vom Ziel ziehen zu lassen, bleibt das Abenteuer eines Aufbruchs, der Menschen im Lauf ihres Lebens immer wieder neu über sie hinausführen will. Nicht das Eigene zuerst zu suchen, sondern zuvor den ganz Anderen, Gott, zu finden, der in Jesus Christus ein menschliches Angesicht angenommen hat, führt in den Frieden der Weihnacht.
Diese Geborgenheit des Glaubens im Ungeborgenen der Welt gibt der Botschaft dieses Festes in den gegenwärtigen Krisen eine neue Bedeutung. Der in diesen Tagen so oft verlangte Perspektivenwechsel bleibt ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer in der gereiften Einsicht, das Ziel nicht selbst bestimmen zu können und zu wollen. Wo aber die Versuchung dazu besteht, wird der Himmel zur Projektion; wo Weihnachten wieder sprechen darf, wird er zur wahren Perspektive.
Christen und ihre Kirche sind nicht "systemrelevant" in dem Sinn, dass der Betrieb laufen muss. Sie sind vielmehr "existenzrelevant", weil Weihnachten auf Ostern verweist und über uns ein Himmel ausgespannt ist, den die Wolken des Alltäglichen allzu oft trüben.


Guestrower Kirche 

Das Weichnachtsfest 2021 kann so "zu jenem Sonnenstrahl werden, der diese Decke durchbricht. Diesen Ausblick gilt es wiederzugewinnen. Ihn wieder im Herzen zu ahnen und vor den Augen unseres Geistes zu vergegenwärtigen, indem wir von unten neu nach oben schauen, die Engel sehen und sie das Lob Gottes singen hören, schafft einen weiten Horizont der Hoffnung. In diesem Jahr tönt ihre Botschaft damit noch dringlicher und zugleich befreiender:

"Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade!"
(Lk 2,14). "

aus einem Text der WELT AM SONNTAG vom 25.12.2020, Franz-Peter Tebartz-van Elst "Auf dem Boden liegen und in den Himmel schauen"

 





Ob Gottesdienste möglich sind entscheidet sich erst durch den Verlauf der Corona-Epidemie!

 

Heilig Abend

Freitag  -  24. Dezember



1. Weihnachtstag

Samstag  -  25. Dezember




2. Weihnachtstag

Sonntag  -  26. Dezember

 







 





Jahresabschluss

Freitag
31. Dezember 2019

Eine Jahresschlußandacht in Güstrow ist geplant.

 

 



 

Vorschau für das Neue Jahr



 


" Das Licht leuchtet in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht ergriffen " (Joh. 1,5)

"... "Die Liebe Gottes" sandte uns den Erlöser, und bei seiner Ankunft sangen die Engel: "Friede den Menschen auf Erden!". ... Der Heilige Vater [Johannes XXIII.] hat immer wieder darauf hingewiesen, dass die Liebe und der Friede, die zur Einheit führen, nur von Menschen "guten Willens" erreicht werden kann. Darum ist es von entscheidender Bedeutung, dass jeder Mensch diesen "guten Willen" in sich erweckt. Die Rettung der Menschheit ist nicht in erster Linie eine Angelegenheit von Institutionen oder von menschlicher Klugheit, sondern sie wird jedem einzelnen Menschen als Aufgabe gestellt. So rufe ich Euch denn auf, dass Ihr Eure Herzen erfüllt mit gutem Willen, mit der Bereitwilligkeit, die Botschaft Gottes anzunehmen und in Eurem Leben zu verwirklichen. ... Jeder möge die Wahrheit des Wortes spüren: "Geben ist seliger als nehmen", wobei mit dem "Geben" nicht nur materielle Gaben, sondern auch die Gaben der Güte, des Verstehens, der Teilnahme, der Versöhnlichkeit gemeint sind. Der Friede und die Liebe, die Ihr dadurch anderen erweist, kehrt in reicher Fülle in Euer eigenes Herz zurück. ... "
(aus dem Hirtenbrief von Weihbischof Dr. Bernhard Schräder an die Gemeinden Mecklenburgs 1962; Wagnis Weltkirche. TMB, Bd. 20, S.114)

Lasst uns daher Christus und seine Botschaft aufnehmen und durch unser Leben tragen.
In diesem Sinne mögen wir das kommende Jahr 2022 beginnen getreu dem Motto:

" Geben ist seliger! "

 

 


Neujahrgottesdienst

Samstag
01. Januar 2022


Papst Innozenz XII. legte 1691 fest, dass der 1. Januar der Neujahrstag sei! Davor feierten Christen den Neujahrstag am 6. Januar, später am 25. Dezember als Jahresbeginn (im römischen Kalender wurde der 1. Januar schon anno 46 vor Chr. offiziell zum Jahresbeginn erkoren).
Der Neujahrswunsch " Guter Rutsch " geht wohl auf den aus dem Jiddischen stammenden Begriff " Rosch " (was übersetzt " Anfang " bedeutet) zurück.
Ein " guter Rutsch " ist also ein " Guter Anfang " und den wünschen wir Ihnen für das Jahr 2022 auch !

 

 





Aktion : Sternsinger

Sonntag
8./9. Januar 2022

Sternsinger

An diesem Wochenende segnen normalerweise die Sternsinger die Wohnungen und Häuser unserer Gemeinde und sammeln gleichzeitig für Kinder in Not.
Wenn Sie möchten, dass die Sternsinger auch zu Ihnen nach Hause den Segen für das Neue Jahr bringen,
bedingt durch Corona ggf. auch in veränderter Form -
tragen Sie sich in die dann ausliegende Liste in der Kirche ein, oder melden sich telefonisch oder schriftlich im Pfarrhaus rechtzeitig an.

 





EPIPHANI -
Fest der Erscheinung des Herrn

Donnerstag
06. Januar 2022


Krippe 2018

Gleich zu Beginn des neuen Jahres feiern wir am 6. Januar einen weiteren Höhepunkt, das Fest der Erscheinung des Herrn, vielleicht besser bekannt als das Fest der Heiligen drei Könige. Im Matthäusevangelium heißt es:
" Als Jesus zur Zeit des Herodes in Bethlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden ? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. " (Mt 2,1-2)
Die Sterndeuter fanden das Kind in Bethlehem in einer Krippe liegend und brachten ihm ihre Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

 

 



 

Sonstiges




  www.radio-diaspora.de  
Evangelien, Predigten und MEHR zum Anhören




 


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Weitere Info`s unter

Erzbistum Hamburg

www.erzbistum-hamburg.de  

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Webseite der Pfarrei Heilige Familie Güstrow

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Kontaktdaten der CARITAS für Hilfsbedürftige und Unterstützung

Die Caritas in Rostock und im Landkreis Rostock teilt mit, dass ab sofort für alle Personen, die Unterstützung benötigen,
einfache Kontaktdaten zur Verfügung stehen:

E-mail:   zusammen@caritas-im-norden.de

Telefon:

Bereich Rostock und nördlicher Landkreis = 0381 45472 0 oder 0381 371194 0

Bereich Güstrow / südlicher Landkreis = 03843 721 351

Unter diesen Kontaktdaten erreichen Sie Caritas-Mitarbeiter.
Personen, die Unterstützung benötigen - z.B. Einkauf - oder einfach reden möchten, können sich an die Telefon-Nummern oder die e-mail-adresse wenden.
Bei den Telefonnummern sind auch Anrufbeantworter geschaltet, sollte die Leitung besetzt sein.
Auch Träger der Sozial- oder Jugendhilfe können sich an diese Kontaktdaten wenden und die Caritas-Kollegen werden die Anfragen koordinieren, weiterleiten oder umsetzen.

Die aktuellen Angebote und Erreichbarkeiten der Caritas-Dienste sind auf der Caritas Homepage

www.caritas-im-norden.de

nachzulesen.

  Der CariSatt-Laden in Güstrow hat weiterhin geöffnet.


 

 

 



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letzte Aktualisierung - 26. November 2021