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Liebe Gemeindemitglieder, liebe Schwestern und Brüder !

Achten Sie Bitte auf die aktuellen Vermeldungen !

Bitte beachten sie auch die jeweils aktuellen Hygieneregeln in den Gottesdiensten !

Die Teilnahme am Gottesdienst geschieht wie bisher auf eigene Verantwortung.
Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in den Gottesdiensten
ist auf dem Sitzplatz nicht mehr verpflichtend - es sei denn man singt mit.


Aus Datenschutzrechtlichen Gründen und zum beschleunigten Ablauf werden Gottesdienstbesucher
gebeten sich über die Luca-App anzumelden oder im Vorfeld ihren Namen, Adresse und Telefonnummer auf Visitenkartengroßen Zetteln
(liegen zum Mitnehmen aus) anzugeben und diese bei jedem Besuch in die Sammelbox vor Ort zu stecken.
Pro Haushalt genügt ein Zettel mit Angabe der Namen aller mitfeiernden Personen.




Weitere Info`s in den Vermeldungen der Gottesdienste,
oder Aktuell auf dieser Seite.


 

 


Guestrower Kirche  Guestrower Kirche  Guestrower Kirche  Guestrower Kirche

Es ist wichtig, dass die Kirchen offen sind. Denn ob leer oder geschmückt sind sie besondere Orte.
Nicht trostlos, sondern trostgebend.


 

 

 



 

In uns Menschen - vor allem aber in uns Christen - scheint ein unausrottbares Harmoniebedürfnis zu stecken. "
Ein guter Christ lebt mit allen Menschen in Frieden. Er vermeidet jeden Streit, hält sich aus allen Konflikten heraus und lebt so, dass sich niemand über ihn ärgern muss. Ein guter Christ ist immer ein Friedensstifter."

Wären Sie mit einer solchen Aussage einverstanden ? Ist es womöglich auch Ihr Lebensideal, das sie selbst anstreben im eigenen Alltag, dass Sie ihren Kindern mitgeben möchten ins Leben - und das sie von allen anderen, vor allem aber von den Christen - ebenfalls erwarten?
Müssen Christen wirklich immer Friedensstifter sein ?

Um darauf eine Antwort zu bekommen, sollten wir auf Jesus schauen, denn an ihm sollen wir schließlich unser Leben ausrichten! War er ein Friedensstifter?
Als Maria und Josef nach der Geburt Jesu das kaum eine Woche alte Kind in den Tempel bringen, spricht der greise Simeon folgende Worte über Jesus:
"Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird."

Er wird viele aufrichten.
Jesus war tatsächlich ein Friedensstifter: sein eigener Herzensfriede strahlt aus auf unzählige Kranke, auf Ausgestoßene und am Rande Stehende, auf Sünder und Zöllner. Weil Jesus mit sich selbst im Reinen ist, weil er mit seinem himmlischen Vater und der ihm gestellten Aufgabe in Harmonie ist - deshalb kann er vielen Menschen Frieden bringen. Und das zeigt sich vor allem in der Klarheit und Geradlinigkeit, mit denen er seinen Weg geht und den Menschen begegnet: seien sie nun Freund oder Feind.

Er wird viele aufrichten ... aber viele werden auch durch ihn zu Fall kommen.
Jesus, der Mann des Friedens, verbreitet nicht nur Frieden um sich. Er fordert Widerspruch heraus und gerät in Konflikte mit den Menschen, vor allem den Mächtigen, seiner Zeit. Er nimmt deutlich Stellung zu heiklen Fragen - und beantwortet sie nicht immer im Sinne der den Ton Angebenden. Er ergreift Partei für verachtete und an den Rand gedrängte Menschen - oft handelt er ganz unkonventionell, wirft heilige Traditionen über den Haufen, nennt Unrecht beim Namen, nimmt kein Blatt vor den Mund, redet niemandem zum Munde... usw. Eingebracht hat ihm das Verfolgung, Verleumdung - und am Ende den gewaltsamen Tod.

Wie sind diese zwei Seiten an der Person Jesu zu erklären?
Es gehört anscheinend zur Tragik des Lebens, dass Menschen des Friedens wie Jesus auch zum Stein des Anstoßes und von vielen als Bedrohung empfunden werden. Und eigentlich ist das auch sehr verständlich:
Eine Gesellschaft, für die Frieden nichts anderes heißt als "laß mich in Ruhe meinen Geschäften nachgehen, laß mich in Ruhe meinen Wohlstand genießen und vergrößern".
Eine Gesellschaft, der die individuelle Freiheit wichtiger erscheint als die Gerechtigkeit.
Eine Gesellschaft, die nicht wahrhaben will, dass ihr eigener Wohlstand die Armut in anderen Teilen der Welt mitverursacht - und die kaum etwas gegen das soziale Ungleichgewicht in der Welt tut, sondern nur daran interessiert ist, den eigenen Wohlstand zu halten und zu vergrößern. ...
Eine solche Gesellschaft muss sich tatsächlich von der Botschaft und der Person Jesu in Frage gestellt und bedroht fühlen.
Jener Friede, den Jesus meint und den er bringen will - und der andere Friede des "laß mich in Ruhe": die haben nun wirklich nichts miteinander gemein.

Müssen Christen also immer Friedensstifter sein? Nein, sie dürfen und sollen es gar nicht immer sein!
Im Evangelium versucht Jesus, seinen Jüngern die Angst vor den Menschen zu nehmen. Er verheimlicht nicht, dass auch ihnen - den Jüngern - die Verkündigung des Evangeliums Unfrieden und Konflikte einbringen werden. Nirgends gibt er den Ratschlag, sich zurückzuhalten, wenn die Gefahr droht, sich den Mund zu verbrennen; nirgends die Aufforderung, niemals Stellung zu beziehen, wenn man dadurch jemanden verärgern könnte. Und er weiß, wovon er spricht. Dennoch und gerade deshalb bleibt er dabei:
"Fürchtet euch nicht. Die Menschen werden eure Botschaft nicht unbedingt lieben; sie werden auch euch verfolgen, wie sie mich verfolgt haben. Aber ihr braucht sie nicht zu fürchten. Wenn schon kein Spatz vom Dach fällt ohne den Willen des himmlischen Vaters, wie sollte er euch im Stich lassen?"

Ich denke, hier stoßen wir an das tiefste Geheimnis im Leben Jesu und an seine Kraftquelle im Leben: ein unbedingtes und bedingungsloses Vertrauen zum Vater. Aus diesem Vertrauen heraus - lebt, denkt und handelt er. In diesem Vertrauen geht er in den Tod. Es ist dieses Vertrauen, das ihm Frieden schenkt im Herzen - und das aus seinem Herzen aufstrahlt und übergeht auf manchen seiner Zeitgenossen.
So ist das Evangelium nichts anderes als die Einladung, auch unser Leben auf dasselbe Fundament zu stellen und Menschen seines Friedens zu werden. Das kann großen Mut erfordern: den Mut, wenn nötig, gegen den Strom zu schwimmen; den Mut, Stellung zu beziehen auch dann, wenn es nicht gelegen erscheint; den Mut, unabhängig von der Zustimmung und dem Ansehen der Mitmenschen für die Botschaft des Evangeliums einzustehen.

Müssen Christen immer Friedensstifter sein?
Vielleicht spüren Sie jetzt die Spannung, die in dieser Frage liegt - und jene Spannung, die entsteht zwischen einem angeborenen Harmoniebedürfnis - und dem Frieden, den Jesus wirklich meint.
"Fürchtet euch nicht." - dieses tröstliche Wort kommt in der Bibel genau 365 mal vor - für jeden Tag des Jahres einmal!
Fürchte dich nicht. Laß dich von meinem Frieden anstecken und verändern. Dann wirst auch du Frieden finden - und mehr schenken können als eine undefinierte und nichtssagende Harmonie!

GM      

 




Weiteres im Überblick




„ Hans Naczenski - Künstler und Künder “

Ausstellung
ab 08.08.2021
in der Galerie Besserstraße Nr. 1


     

Bildhauer, Maler und Literat Hans Naczenski

       

 





Das Leben und der Tod sind auf der Erde untrennbar miteinander verbunden.
Und so feierrn wir im August mit dem Patronats- und Kirchweihfest alljährlich das Leben,
aber wir gedenken auch im Besonderen einer Seelsorgehelferin der unsere Gemeinde viel zu verdanken hat.

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Sr. Christel Barkhoff
* 1891 - † 1945


Die Arbeit in der Frühzeit unserer Gemeinde war durch den Zuzug von Gläubigen aus den Abstimmungsgebieten des 1. Weltkrieges so umfangreich geworden, dass am 15. September 1925 Sr. Christel als Gemeindehelferin (in Tracht) aus Essen zu uns als Hilfe kam.
Sie war während des Krieges als Krankenschwester im Felde gewesen, hatte anschließend in Freiburg ihre Ausbildung als Seelsorgshelferin erhalten und war dann 6 Jahre in der katholischen Diaspora tätig gewesen. Durch die Vermittlung des Bonifatiusvereins kam sie dann zu uns, und wurde ein Segen für die noch junge Pfarrgemeinde.

Es war am 27. August 1945, als sie, nach nur 5 Tagen dem Typhus erlegen, gegen 22.00 Uhr in den Armen ihrer Freundin ihre Seele dem Herrgott zurückgab.
Ein großer Zug begleitete sie am 31. August hin zu ihrer letzten Ruhestätte auf dem Güstrower Friedhof. Blumen und nochmals Blumen sah man in den Händen der Großen und Kleinen! Alle wollten in ihrer sommerlichen Schönheit ihr Grab schmücken - und sie füllten es bis an den Rand.
Nun ruht sie der Auferstehung entgegen, fern ihrer Heimat und ihrer Lieben, aber inmitten ihrer Gemeinde, der sie 20 Jahre lang im Dienste Gottes ihre Liebe geschenkt hat. Ein schlichtes Eichenkreuz schmückte Jahrzehntelang ihr Grab. Heute befindet sich ihre Ruhestätte zusammen mit denen der Priester Engmann, Niemeyer und Naczenski in einer gemeinsamen Grabstelle, die vom Rauschen der sie umgebenen Bäume umweht wird.
Auch 76 Jahre später, haben viele Sie nicht vergessen und gedenken ihrer in Dankbarkeit. Sie hat zwar schon lange das Irdische verlassen, aber lebt doch weiter in dem was Sie anderen mitgegeben und was Sie mit aufgebaut hat.

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Gemeindeabend

Dienstag
31. August 2021

19.00 Uhr

im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Strasse 23-25

Thema :

"Lateinamerika"
- Geschichte und Gegenwart -


Referent: Prof. Dr. Nikolaus Werz, Rostock


"Die Geschichte Lateinamerikas in der Moderne verlief spektakulär und voller Dynamik: Aufstände gegen die Kolonialmächte, die frühe Gründung von Nationalstaaten, die Herrschaft autokratischer Anführer und Militärs, Revolutionen und Guerillabewegungen sowie eine immer wieder von Rückschlägen bedrohte Demokratisierung.
Nikolaus Werz zeichnet nicht nur diese ereignisreiche Geschichte nach, sondern zeigt darüber hinaus die Entwicklungen Lateinamerikas in verschieden Bereichen, wie etwa der Wirtschaft, Religion und Kultur. Aktuelle Phänomene, wie Populismus, Staatskrisen oder Drogengewalt, werden in einem allgemeinen historischen und globalen Kontext verortet.
Der Referent: Prof. Dr. Nikolaus Werz, Abitur in Buenos Aires, Studium der Germanistik, Geschichte und wissenschaftlichen Politik in Freiburg. 1994-2018 Prof. für Politikwissenschaft an der Universität Rostock / Vergleichende Regierungslehre"

Infos: German Schwarz       

Thomas-Morus-Bildungswerk

 





Errichtungsfeier

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05. September 2021

Am ersten Wochenende im September findet die Errichtung der neuen Pfarrei "Heilige Familie zu Güstrow" statt. Nach vier Jahren der Entwicklung steht nun die Gründung der neuen Pfarrei an, die in der Nachfolge der bisherigen Kirchengemeinden Bützow, Güstrow, Matgendorf und Teterow steht.

Das Pontifikalamt mit Weihbischof Horst Eberlein beginnt um 10.30 Uhr.

Anschließend ist ein kleiner Mittagsimbiss und Gelegenheit zur Begegnung geplant. Der Tag endet mit einer Andacht in der Güstrower Kirche.

 





Gemeindeabend

Dienstag
14. September 2021

19.00 Uhr

im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Strasse 23-25

Thema :

"Das Märchen vom grünen Wachstum"
- Plädoyer für eine solidarische und nachhaltige Gesellschaft -


Referent: Dr. Bruno Kern, Mainz


"Pointiert und mit der nötigten Dringlichkeit fordert Bruno Kern einen Systemwechsel. Er hinterfragt die Illusion des ewigen "Weiter so" und plädiert für eine Ökonomie und Kultur des "Genug". Dabei stellt er nicht nur den Kapitalismus mit seinen eingeschriebenen Verwertungszwängen infrage, sondern die Industriegesellschaft als solche: Industrielle Abrüstung ist das Gebot der Stunde; weniger Verbrauch statt Profit um jeden Preis. Das weit verbreitete Märchen vom grünen Wachstum - von der Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcen- bzw. Energieverbrauch - sei letztlich nichts weiter als ein Ausweichmanöver angesichts der eigentlichen politischen Herausforderung. Nämlich der Frage: Wie schaffen wir eine solidarische Gesellschaft, die bereit ist, mit wesentlich weniger materiellen Ressourcen auszukommen ?

Der Referent: Dr. Bruno Kern, Studium der Theologie und Philosophie, tätig als selbstständiger Lektor, Übersetzer und Autor, Gründungsmitglied der Initiative Ökosozialismus"

Infos: German Schwarz       

Thomas-Morus-Bildungswerk

 

 



 

Sonstiges




  www.radio-diaspora.de  
Evangelien, Predigten und MEHR zum Anhören




 


      zum Synodalen Weg

 


Weitere Info`s unter

Erzbistum Hamburg

www.erzbistum-hamburg.de  

zur Pastoralen Seite

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Kontaktdaten der CARITAS für Hilfsbedürftige und Unterstützung

Die Caritas in Rostock und im Landkreis Rostock teilt mit, dass ab sofort für alle Personen, die Unterstützung benötigen,
einfache Kontaktdaten zur Verfügung stehen:

E-mail:   zusammen@caritas-im-norden.de

Telefon:

Bereich Rostock und nördlicher Landkreis = 0381 45472 0 oder 0381 371194 0

Bereich Güstrow / südlicher Landkreis = 03843 721 351

Unter diesen Kontaktdaten erreichen Sie Caritas-Mitarbeiter.
Personen, die Unterstützung benötigen - z.B. Einkauf - oder einfach reden möchten, können sich an die Telefon-Nummern oder die e-mail-adresse wenden.
Bei den Telefonnummern sind auch Anrufbeantworter geschaltet, sollte die Leitung besetzt sein.
Auch Träger der Sozial- oder Jugendhilfe können sich an diese Kontaktdaten wenden und die Caritas-Kollegen werden die Anfragen koordinieren, weiterleiten oder umsetzen.

Die aktuellen Angebote und Erreichbarkeiten der Caritas-Dienste sind auf der Caritas Homepage

www.caritas-im-norden.de

nachzulesen.

  Der CariSatt-Laden in Güstrow hat weiterhin geöffnet.


 

 

 



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letzte Aktualisierung - 01. September 2021