Aktuelles in und aus der Pfarrgemeinde



Gottesdienste - Religionsunterricht  

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Gruppen & Vereine  


        Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst  

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 Warum tun wir uns das eigentlich jedes Jahr neu an: all diesen Weihnachstreß ?
Wissen wir, warum wir dieses Fest feiern ?
Für viele ist es die größte Tauschaktion des Jahres – für andere das ertragreichste Geschäft des Jahres – wieder andere, vor allem die Einsamen und Ausgeschlossenen, empfinden diese Tage als die schlimmsten des Jahres.
Und wir selbst ? Was verbinden wir mit diesem Fest ?

Versucht man in diesen Tagen zu erklären, warum wir Weihnachten feiern, kann es passieren, das man zur Antwort bekommt: "Nun werden die Christen schon so unverschämt, dass sie auch noch Weihnachten für sich reklamieren !" Wäre ein solcher Satz nicht so traurig angesichts seiner Unwissenheit, müsste man eigentlich einen Lachkrampf bekommen.
Also noch einmal: wir fragen nicht, warum die anderen Weihnachten feiern und was sie damit verbinden – wir fragen uns selbst:

Was bedeutet UNS dieses Fest als Christen – und was verbinden WIR mit ihm als Christen ?

Eigentlich ist es erstaunlich – und vielleicht sogar verwirrend – wenn wir heute das Evangelium von der Verkündigung an Maria hören. Denn zeitlich und "biologisch" gesehen, gehört das Berichtete eigentlich 9 Monate zurück- wo wir ja auch, am 25. März, das Fest der Verkündigung des Herrn feiern. Dennoch hat dieses Evangelium so kurz vor Weihnachten seine gute Berechtigung, denn es ruft uns Wichtiges in Erinnerung.
Als erstes: das wahre Weihnachten ist ein Geschenk – und nicht unsere eigene Leistung. Gerade in all dem Vorbereitungsstreß - immer gut gemeint, aber oftmals auch maßlos übertrieben – wird uns diese Wahrheit vor Augen gehalten. Die Geschichte Jesu auf unserer Erde beginnt nicht bei den Menschen – das Kind Jesus wird von Maria und Josef nicht gemacht, wie man heute – fast schon in der Sprache der Technik – sagt. Die Geschichte Jesu beginnt allein bei Gott und durch Gott. "Der Hl. Geist wird über dich kommen" , sagt der Engel zu Maria, "und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten."
als zweites: "Manchmal kommt es so über mich!" – wir kennen diese Redensart.
Sie ist Ausdruck für die Erfahrung, dass eine andere Macht einen Menschen ergreifen – ja, ganz und gar besetzen, in Besitz nehmen kann. In diesem Sinne ergreift Gott von Maria Besitz, denn er will, dass durch sie Weihnachten wird. Umgekehrt drückt das zustimmende JA-Wort aus, das Maria bereit ist, sich ergreifen – und darin auch verändern zu lassen, um die Menschwerdung Gottes zu ermöglichen.
Beides - die Inbesitznahme durch Gott – und das frei gegebene JA-Wort – gehören nun unbedingt zusammen. Denn Gott zwingt niemanden in seinen Dienst. Er will keine Sklaven, keine Knechte, sondern Freunde. Zur Freundschaft aber gehört das frei und ungezwungen gesagte JA-Wort.
Und drittens: Maria sagt nicht von einem Moment zum anderen "JA", sondern hat zunächst einmal viele Fragen: "Wie soll das geschehen? Warum und wieso gerade sie, ein armes Mädchen? Sie ist doch noch viel zu jung - eine Frau, die bei den Menschen noch nichts gilt und nichts zu sagen hat."
Dieses Fragen hat Maria mit vielen anderen gemeinsam: Mose fragt bei seiner Berufung Gott: "Ich? Wer bin ich denn, dass ich zum Pharao gehen könnte?" – Der Prophet Jeremia fragt: "Ich kann doch gar nicht reden – dazu bin ich viel zu jung." Und so könnte man alle Berufungsgeschichten der Hl. Schrift durchgehen – immer wieder treffen wir auf dieses Fragen und auf die Suche nach Ausreden.
Nur gibt sich Gott damit nicht zufrieden. Er wirbt weiter um die Menschen: geduldig – aber immer auch eindeutig und konsequent. Er nimmt die Rückfragen der Menschen ernst, lässt sich auf Gespräche ein – und macht dann doch deutlich, dass seine Maßstäbe andere sind als die der Welt und der Menschen. Er ist nicht einfach Chef einer Personalabteilung, der aufgrund von Zeugnissen und Testergebnissen urteilt und erwählt. Gott wählt nach eigenem Wollen – und er wählt aus Liebe, und die braucht keinen Grund, um zu erwählen und zu lieben.


"Warum aber gerade ich?"
Eine solche Frage kann man in unseren Gemeinden und im alltäglichen Leben immer wieder - laut oder leise - hören. "Warum gerade ich? Können sie nicht einen anderen fragen? Ich habe doch keine Zeit, - ich kann das gar nicht, - andere können das vielleicht viel besser?"
Wenn wir den Ruf – diese Berufung – überhören, dann bleibt alles beim alten. Und wir selbst eingeschlossen in das, was aus uns bis heute geworden ist.
Wenn Gott ruft, will er gerade das Gegenteil: nicht, dass alles beim alten bleibt, sondern dass sich neue Ufer und Horizonte auftun. Und so traut er denen, die er beruft, nicht nur irgendetwas, sondern etwas Neues zu. Das war bei Mose, Jeremia, Maria so – das ist bei uns nicht anders.
Das, was geboren werden soll, stammt nicht aus unserer Vollmacht, sondern aus Gott und seinem Geist. Aber es will durch uns geboren werden in dieser unserer Welt, wie damals bei Maria.


Warum also feiern wir Weihnachten ? - Weil Gott ein Mensch werden will.
Damals - durch Maria - kam Gott in die Welt im Menschen Jesus. Heute will er durch uns ein Mensch werden – wenn wir ihm unser JA sagen!
In diesem Sinne sind wir Gerufene und Berufene – füreinander und miteinander – die Gottes Wort weitergeben sollen, seine Werbung um die Menschen, damit das Neue, sein Reich, auch in unserer Zeit geboren werden kann. 

GM      

 



 


 SPENDENAUFRUF

In diesem Jahr konnten wir die Sanierung des Altarbereiches in unserer Kirche dank der finanziellen Unterstützung und tatkräftigen Mithilfe vieler Gemeindemitglieder abschließen.
Als nächstes steht nun die Restaurierung der Statuen auf den Seitenaltären
- St. Marien und St. Joseph mit dem Jesuskind -
auf dem Plan.

Beide Statuen sind fast 100 Jahre alt und im Laufe der Zeit sind die Farben sehr verblasst. Unser Ziel ist es, beide Figuren wieder in ihrem ursprünglichen Glanz erscheinen zu lassen.
Beginnen wollen wir mit der Restaurierung der Marienfigur.

Die Kosten für die Restaurierung der Marienfigur betragen ca. 8.000 €.

Dank einer Anschubfinanzierung aus dem Nachlass der Familie des Künstlers Ludwig Nolde (Frau Kohlbrecher), der die Figuren geschaffen hat, ist ein Teil sichergestellt.

Ein weiterer Dank gilt dem großen Engagement von Pastor Sobania, durch das weitere Spenden eingegangen sind.

Für die endgültige Finanzierung der Marienfigur fehlen zum jetzigen Zeitpunkt noch ca. 2.000 €.

Wir würden uns sehr freuen wenn auch Sie dieses Vorhaben unterstützen.
Daher bittet der Kirchenvorstand alle, die einen Beitrag zur Restaurierung leisten möchten, um eine zweckgebundene Spende
(Spendenbescheinigungen können selbstverständlich ausgestellt werden).

Für Ihre Unterstützung im Voraus

Herzlichen Dank

 

 



 

Aktuelles zum Monat Dezember 2018




Können Sie noch warten ? " auf die Zeit der Vorfreude,
darauf, dass die Dunkelheit des November vom Kerzenschein im Advent abgelöst wird ?
Die Adventszeit mit ihren besonderen Farben und Düften, mit Lichterglanz und Weihnachtsbäckerei braucht ihren festen Rahmen.
Es ist eine Zeit der Einkehr und der Stille, der Vorfreude und der Erwartung der Ankunft Gottes.
Jetzt können wir wahrnehmen und erleben :

" Kommt Zeit, kommt Advent ".

1. Advent  

1. Advent - 02. Dezember


 





  Am 5. Dezember 2018 findet die erste Roratemesse um 6.00 Uhr morgens in Güstrow statt.

  In Krakow findet eine am 7. Dezember um 6.00 Uhr statt.

Am 12. Dezember folgt dann die zweite Roratemesse zur selben Zeit wieder in Güstrow.


 

 

Beginnen Sie den Tag morgens früh mit einem besinnlichen Gottesdienst
in einer nur von Kerzenlicht erhellten Kirche.
Anschließend sind alle zu einem gemeinsamen Frühstück
in den jeweiligen Gemeinderäumen eingeladen.






St. Nikolaus

Donnerstag
06. Dezember 2018

Um das Jahr 280 / 286 in Patra geboren (ca. 60 km von Myra entfernt) war er um das Jahr 350 Bischof von Myra, dem heutigen Demre (oder auch Kale) in der Türkei. In Myra starb er um das Jahr 351 in der Martyrionkirche, wo er auch begraben wurde.
Im Jahr 1087 wurde seine Gebeine jedoch von Kaufleuten gestohlen und nach Bari in Italien gebracht. Dort liegen sie noch heute in einer schönen und großen Nikolausbasilika.
Wir kennen ihn als " hilfsbereiten Mann ", als ein " Freund der Kinder ", " Patron der Gefangenen " und als " Helfer in der Not ". Und wir haben Recht damit, denn es gibt viele Geschichten und Legenden, die von seinem Leben erzählen.
Eine davon soll hier wiedergeben werden :

" Zu der Zeit, als Nikolaus Bischof von Myra war; fuhren Seeleute mit ihrem Schiff einmal über das Mittelmeer. Eines Tages brach ein furchtbarer Sturm los. Der Himmel wurde ganz finster, und die Wellen tobten. Der Sturm packte das Segel und riss es in viele Stücke. Dann zerbrach auch der Mast. Die Wellen schlugen über den Bootsrand, und bald stand das Schiff voll Wasser. In ihrer Not dachten die Seeleute an den Bischof von Myra und riefen laut:
` Nikolaus, hilf uns! Nikolaus, hilf uns ! `
Da sahen sie plötzlich einen fremden Mann am Steuer ihres Schiffes stehen. Er nickte ihnen freundlich und beruhigend zu und lenkte das Schiff sicher durch die Fluten. So erreichten sie trotz des furchtbaren Unwetters sicher das Ufer. Als sie aber dort ausgestiegen waren, war der furchtlose und freundliche Helfer jedoch verschwunden. Da liefen sie zur Kirche nach Myra, um Gott für ihre wunderbare Rettung zu danken.
Wie staunten sie aber, als sie dort den Bischof Nikolaus erblickten. Er und kein anderer war es gewesen, der in der Nacht ihr Schiff sicher durch das Unwetter gelenkt hatte. Da fielen sie vor dem Bischof auf die Knie und dankten ihm von ganzem Herzen. Der Bischof aber sagte: ` Denkt an die Geschichte von Jesus, der so stark ist, dass ihm sogar der Sturm auf dem See Gennezaret gehorchte. Wenn ihr Jesus vertraut, wird euch nichts geschehen ! `
Die Seeleute machten Nikolaus daraufhin zu ihrem Schutzpatron und er ist der Schutzheilige der Seeleute bis zum heutigen Tag. "

 

Ikone des Nikolaus von Myra   Nikolausgrab in Bari

 





2. Advent / 9.12.



 


Kleiner Galerie Adventsmarkt

09. - 10. Dezember 2018



Am 2. Adventswochenende findet auf dem Gelände der Galerie in der Besserstraße 1 wieder ein "Kleiner Adventsmarkt" statt.
Freuen sie sich auf hochwertige Handarbeiten, Kunstgegenstände und kreatives Mitgestalten an einer Bastelecke für Jung und Alt.
Gesangsfreudige Schüler aus dem John-Brinckman-Gymnasium Güstrow, sowie viele andere hervorragende junge Musikerinnen- und Musiker sorgen für die musikalische Umrahmung.
Im Hof und in einem Kaffee am Hof wird fürs leibliche Wohl gesorgt.

Der Eintritt ist frei.

Sie sind herzlich dazu eingeladen.

 





Seniorenadventfeier

Donnerstag
13. Dezember 2018
14.00 Uhr

Beginnend mit der Heiligen Messe um 14.00 Uhr, sind alle Senioren danach zur Adventfeier in den Gemeinderaum eingeladen.

 





Bastelabend in Krakow am See

Freitag
14. Dezember 2018

17.30 Uhr

Basteln im Advent in Krakow
- anschließend Tische eindecken für die Adventfeier -

 





KFD - Treffen

Donnerstag
14. Dezember 2018

18.00 Uhr

Thema:
"Vom Himmel hoch, da komm ich her"


Kfd Bundesverband

 





Weihnachtsbäume

Samstag
15. Dezember 2018

Auch in diesem Jahr wurden wieder Tannenbäume aus dem Wald geholt und von vielen fleißigen Helfern aufgestellt.
Herzlichen DANK dafür !
Auch die Krippe "erwartet" nun ihre "Gäste".

      Bilder vom Aufstellen  





3. Advent / 16.12.



 


Gemeindeadventfeier in Krakow am See

Sonntag
16. Dezember 2018

14.00 Uhr

Beginnend mit der Heiligen Messe um 14.00 Uhr, sind alle Gemeindemitglieder danach zur Adventfeier in den Krakower Gemeinderaum eingeladen.

 





4. Advent / 23.12.


 


Heilig Abend

Montag  -  24. Dezember

Heilige Messe um 16.00 Uhr  in Krakow am See
Familiengottesdienst um 16.00 Uhr  in Güstrow

CHRISTMETTE um 22.00 Uhr  in Güstrow



1. Weihnachtstag

Dienstag  -  25. Dezember

Heilige Messe um 08.00 Uhr  in Krakow am See
Heilige Messe um 10.00 Uhr  in Güstrow





2. Weihnachtstag

Mittwoch  -  26. Dezember

Heilige Messe um 08.00 Uhr  in Krakow am See
Heilige Messe um 10.00 Uhr  in Güstrow

 







 





Jahresabschluss

Montag  -  31. Dezember 2018

Jahresschlußmessen und -andachten

Jahresschlußandacht  16.00 Uhr   in Güstrow
Jahresschlußandacht  17.00 Uhr   in Krakow am See
(anschließend eine Türkollekte für die Heizung)


Ab 19.30 Uhr geht es dann im Güstrower Gemeindehaus weiter.
In diesem Jahr findet hier wieder eine

Silvesterfeier

statt. Weiteres in den Vermeldungen der Gottesdienste.

             


  


 

 

 



 

Vorschau für den Jahresanfang 2019



 




Neujahrgottesdienst

Dienstag
01. Januar 2019

Heilige Messe um 10.00 Uhr  in Güstrow
Heilige Messe um 14.00 Uhr  in Krakow am See

Papst Innozenz XII. legte 1691 fest, dass der 1. Januar der Neujahrstag sei! Davor feierten Christen den Neujahrstag am 6. Januar, später am 25. Dezember als Jahresbeginn ( im römischen Kalender wurde der 1. Januar schon anno 46 vor Chr. offiziell zum Jahresbeginn erkoren ).
Der Neujahrswunsch " Guter Rutsch " geht wohl auf den aus dem Jiddischen stammenden Begriff " Rosch " (was übersetzt " Anfang " bedeutet) zurück.
Ein " guter Rutsch " ist also ein " Guter Anfang " und den wünschen wir Ihnen für das Jahr 2019 auch !

 

 





Aktion : Sternsinger

Samstag
05. Januar 2019

Sternsinger

An diesem Samstag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr segnen die Sternsinger die Wohnungen und Häuser unserer Gemeinde und sammeln gleichzeitig für Kinder in Not.
Wenn Sie möchten, dass die Sternsinger auch zu Ihnen nach Haus den Segen für das Neue Jahr bringen, tragen Sie sich in die Liste in der Kirche ein oder melden sich telefonisch oder schriftlich im Pfarrhaus rechtzeitig an.

 





EPIPHANI -
Fest der Erscheinung des Herrn

Sonntag
06. Januar 2019

Heilige Messe
um  08.00 Uhr  in Krakow am See
um  10.00 Uhr  in Güstrow

Krippe 2013

Gleich zu Beginn des neuen Jahres feiern wir am 6. Januar einen weiteren Höhepunkt, das Fest der Erscheinung des Herrn, vielleicht besser bekannt als das Fest der Heiligen drei Könige. Im Matthäusevangelium heißt es:
" Als Jesus zur Zeit des Herodes in Bethlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden ? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. " (Mt 2,1-2)
Die Sterndeuter fanden das Kind in Bethlehem in einer Krippe liegend und brachten ihm ihre Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

 





Gremientreffen in Neu Sammit zum Pastoralen Raum

18. -19. Januar 2019
in Neu Sammit

 





Weltgebetstag 2019

Samstag

26. Januar 2019

09.30 Uhr

Vorbereitungstreffen zum Weltgebetstag 2019 in Güstrow, in der Landeskirchlichen Gemeinschaft - Grüner Winkel 5.

Jeweils am ersten Freitag im März wird in ca. 170 Ländern ökumenisch dieser Tag gefeiert. Die Liturgie der Gottesdienste verfassen dabei jeweils Frauen eines Landes für die Welt, in diesem Jahr aus

SLOWENIEN.

Thema: " Kommt, alles ist bereit! "
Im Mittelpunkt steht das Gleichnis vom Festmahl aus LK 14,13-24.

 

 

 



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letzte Aktualisierung - 15. Dezember 2018