Aktuelles in und aus der Pfarrgemeinde



Gottesdienste - Religionsunterricht  

Link zur Seite mit den Gottesdienstzeiten und den Terminen des Religionsunterrichtes - [Alt]+[d]




Gruppen & Vereine  


        Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst  

Link zur Seite des Verein`s zur Förderung religiös motivierter Kunst  - [Alt]+[v]




 

 



Handlungsanweisung zur Eindämmung des Corona Virus

Als Vorsichtsmaßnahme vor dem Corona-Virus hat das Erzbistum Hamburg beschlossen
bis zum 30. April 2020
alle Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen im Erzbistum einzustellen.


Für Katholiken ist damit die Pflicht, den Sonntagsgottesdienst zu besuchen, bis dahin aufgehoben.

Brief des Erzbischofs im Wortlaut (PDF)

Alternativ wird auf die Möglichkeit verwiesen, Gottesdienste per Radio oder Fernsehen zu verfolgen.


Auch unser Pfarrer Tobias Sellenschlo schreibt dazu;
Liebe Gemeindemitglieder, liebe Schwestern und Brüder,

Erzbischof Stefan hat aufgrund der aktuellen Entwicklung bzgl. des Corona-Virus alle Pfarrer angewiesen die Gottesdienste und Veranstaltungen der nächsten Zeit bis zum 30. April 2020 abzusagen.
Bitte geben Sie diese Information an andere Gemeindemitglieder weiter.
Wo es möglich ist feiern Sie in Ihrer Familie eine Andacht am Sonntagvormittag oder nehmen Sie am Fernsehgottesdienst teil, z.B. unter:

www.domradio.de

In dieser besonderen Situation sollten wir uns als Gebetsgemeinschaft verstehen, besonders mit unseren Kranken und denen, die Hilfe leisten und Entscheidungen zu treffen haben.
Sollten Sie seelsorgliche Hilfe benötigen, stehe ich als Pfarrer, ebenso wie die Pastöre und die Gemeindereferentinnen telefonisch zur Verfügung.

Zu Kontaktmöglichkeiten während der Corona-Pandemie gibt es ein Anschreiben von mir,
das sie unter dem nachfolgenden Link einsehen können.

Brief zu den Kontaktmöglichkeiten im Wortlaut (PDF)

Link zum Instagram Account des Pfarrers   


Links zum Auftritt der Galerie auf Instagram und Facebook   
   

Im Gebet bin ich Ihnen in diesen Tagen besonders verbunden und wünsche allen Gottes Segen.

Ihr Tobias Sellenschlo, Pfr.


 


Kontaktdaten der CARITAS für Hilfsbedürftige und Unterstützung

Die Caritas in Rostock und im Landkreis Rostock teilt mit, dass ab sofort für alle Personen, die Unterstützung benötigen,
einfache Kontaktdaten zur Verfügung stehen:

E-mail:   zusammen@caritas-im-norden.de

Telefon:

Bereich Rostock und nördlicher Landkreis = 0381 45472 0 oder 0381 371194 0

Bereich Güstrow / südlicher Landkreis = 03843 721 351

Unter diesen Kontaktdaten erreichen Sie Caritas-Mitarbeiter.
Personen, die Unterstützung benötigen – z.B. Einkauf – oder einfach reden möchten, können sich an die Telefon-Nummern oder die e-mail-adresse wenden.
Bei den Telefonnummern sind auch Anrufbeantworter geschaltet, sollte die Leitung besetzt sein.
Auch Träger der Sozial- oder Jugendhilfe können sich an diese Kontaktdaten wenden und die Caritas-Kollegen werden die Anfragen koordinieren, weiterleiten oder umsetzen.

Die aktuellen Angebote und Erreichbarkeiten der Caritas-Dienste sind auf der Caritas Homepage

www.caritas-im-norden.de

nachzulesen.

  Der CariSatt–Laden in Güstrow hat weiterhin geöffnet.


 


NachrichtenInfosAndachten und Gottesdienste

Mit der Entscheidung des Erzbistums mindestens bis zum 30. April 2020 alle Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen im Erzbistum einzustellen, entfallen auch alle anderen geplanten Veranstaltungen in diesem Zeitraum.

Das bedeutet auch:
das Pfarrbüro ist für den Publikumsverkehr geschlossen.
Absprachen und Nachfragen sind aber telefonisch zu den üblichen Zeiten weiterhin möglich.

Des weiteren können Gebetsanliegen und Intentionen telefonisch
oder über den Briefkasten am Pfarrhaus abgegeben werden.

Unter dem Link

www.erzbistum-hamburg.de/CoronaHilfe

finden Sie die aktuellen Meldungen des Robert-Koch-Instituts,
des Bundesgesundheitsministeriums
sowie die Briefe des Erzbischofs und des Generalvikars.

Darüber hinaus werden auf dieser Website Informationen und Impulse ebenso aufgeführt wie etwa Gebete und trostspendende Texte.
Machen Sie bitte mit !
Bringen Sie bitte Ihre Ideen und Informationen ein, ihre vielfältigen Beiträge und hilfreichen Hinweise.

Nachrichten, Gottesdienste und Andachten können Sie z.B. unter folgenden Links finden:

Aus dem Vatikan in Deutsch auf www.youtube.com/Vatican-News

Aus dem Erzbistum Hamburg auf www.erzbistum-hamburg.de/Gottesdienste-live

Nachrichten und Gottesdienste im Kölner Dom unter www.domradio.de

Livestreams auf www.ewtn.de


Gottesdienste in Echtzeit an den österlichen Feiertagen gibt es auch
aus der Pfarrei von Pater Karl Josef Meyer OP im Eichsfeld auf ihrem Youtube Kanal unter:

Gottesdienste aus der Pfarrei St. Matthäus Arenshausen

 




Die Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern laden unter dem Motto:
Wir halten uns fern und sind füreinander da - Licht der Hoffnung! "
alle Menschen dazu ein,
  allabendlich um 19.00 Uhr zuhause
eine Kerze oder ein Licht

ins (offene) Fenster zu stellen
und ein Gebet, beispielsweise das Vaterunser, zu sprechen.

Sie laden damit ein, gemeinsam für den Ort, das Land, die Welt zu beten.
So betet jeder Haushalt für sich, doch beim gemeinsamen Gebet wissen sich dabei alle mit allen verbunden. Die Botschaft lautet: Wir sind uns nahe trotz des Abstands, den wir derzeit zum Schutz unserer Mitmenschen wahren müssen.
Die Kirchenkreise rufen damit zur gedanklichen Zusammenkunft auf und möchten mit dem Licht der Kerzen ein Zeichen des Zusammenhalts und der Verbundenheit in ungewisser Zeit senden.


 

 




Ein Religionslehrer befragte einmal seine Klasse, was denn Jesus während der 40 Tage in der Wüste so getan habe. Die verschiedensten Antworten wurden gegeben - von "er tat nichts" bis "er hat gebetet". Bis auf einen Schüler, der sagte plötzlich:

" Er hat die lange Zeit ausgehalten! "

Die Zeit aushalten – das gehört ganz offensichtlich mit zu seiner Nachfolge. Doch genau das fällt uns heutigen Menschen ziemlich schwer: schon das Warten am Bahnsteig auf einen verspäteten Zug bringt so manchen in Rage.
Nach langer Berufstätigkeit fällt es vielen schwer, die plötzlich hereinbrechende Arbeitslosigkeit auszuhalten; Rentnern fällt es schwer, das im Betrieb nicht mehr gebraucht werden auszuhalten; Kranken fällt es schwer, die Zeit des Angebundenseins, der Unfreiheit, der Aussichtslosigkeit auszuhalten. Schließlich vermögen es viele nicht, das Alleinsein auszuhalten und das Hoffen auf den Menschen, der mich endlich versteht.
Zeit auszuhalten: das scheint wirklich eine immens schwierige Aufgabe zu sein, gerade auch vor dem jetzt drohendem Hintergrund mit der Corona Infektion. Da heißt es wohl zuallererst: ich muss mich selbst aushalten! Sich aushalten mit den eigenen Grenzen, mit den Fehlern und dem Nichtperfekten an mir und in mir; mit gewissen Lebenssituationen, in die ich geraten bin, die ich mir selbst und die andere mir eingebrockt haben, einschließlich des Ärgers darüber. Sich selbst aushalten mit all den Problemen, die ich habe und die mir immer wieder aufgetischt werden, ohne sie lösen zu können. Sich selbst aushalten: das meint auch: das Älter werden und das Alter auszuhalten, die zunehmenden körperlichen Einschränkungen usw.
Sich selbst aushalten - das meint: Entscheidungen auszuhalten, die ich allein treffen muss und die mir keiner abnimmt; zu den Konsequenzen dieser Entscheidungen zu stehen und sie nicht auf andere abzuschieben.
Sich selbst aushalten heißt schließlich: die Entfremdung aushalten – die Kluft zwischen den Idealen und der Wirklichkeit des Alltags; die Kluft zwischen den eigenen Wünschen –und den Wegen zu ihrer Erfüllung.
Zeit aushalten - nicht nur sich selbst muss man aushalten, sondern auch die anderen: aushalten, dass andere anders sind, anders denken empfinden als ich selbst – manchmal großartiger als ich, manchmal auch schäbiger.
Die anderen aushalten - das heißt auch: die Welt auszuhalten mit all ihren Gefahren, Verrücktheiten, mit ihren Rätseln, mit ihrer Gleichgültigkeit und ihren Grausamkeiten, mit viel Krankheit und unerklärlichem Leid.
Dazu gehört auch: auszuhalten die schnellen Veränderungen in der Gesellschaft, das Nicht mehr mithalten können – und ebenso das Desinteresse und die Gleichgültigkeit vieler gegenüber Glaube und Christentum, aber auch Aktuell dem Schutz des Mitmenschen.
Die Zeit aushalten – so wie Jesus die Zeit in der Wüste ausgehalten hat - kann also nicht bedeuten: in die Vergangenheit zu fliehen und dort von den "guten, alten Zeiten" zu träumen , oder so zu tun als wenn nichts wäre.
Zeit aushalten kann nicht bedeuten: die Antworten von gestern auf die Fragen von heute und morgen zu geben.
Zeit aushalten kann nicht bedeuten: die Gegenwart zu beschimpfen, zu verunglimpfen und zu verteufeln. "Eine neue Zeit braucht auch ein neues Herz", sagte mal jemand.


Denkt nicht mehr an das, was früher war; auf das, was vergangen ist, achtet nicht mehr!
Siehe, nun mache ich etwas Neues. Schon sprießt es, merkt ihr es nicht ?
Ja, ich lege einen Weg an durch die Wüste und Flüsse durchs Ödland.
 "


Diese Worte aus Jesaja 43 (18-20) können auch für uns eine Hilfe in dieser unsicheren Zeit sein. Eine Chance auf ein neues Miteinander in vielen Lebensbereichen unter anderem auch in unserer Gemeinde.

Diese Zeit aushalten – das müssen wir. Wir können es aber weil wir sicher sind,
dass unsere Zeit in GOTTES Händen liegt und dort gut aufgehoben ist.


      


 Die Josefstatue wurde in den 1950er Jahren wegen erheblicher Verschleißerscheinungen neu überfasst und andersfarbig übermalt. Aufgrund der vorhandenen Beschädigungen und der zunehmenden Holz- und Farbschäden wurde eine Sanierung dringend notwendig.

             

Der Kirchenvorstand hatte dazu alle Interessierten um eine zweckgebundene Spende gebeten, um so einen Beitrag zur Restaurierung dieser schönen Nolde Figur zu leisten.
Es wird bis zur Deckung der Kosten auch noch weiterhin möglich sein, dieses zu tun. Bei Überweisung bitte mit den Vermerk "Josef" bzw. ein Briefumschlag mit dem gleichen Vermerk ans Pfarrbüro in Güstrow.

IBAN: DE13 1305 0000 0201 0526 01 bei der Ostsee-Sparkasse Rostock

Für Ihre Unterstützung Herzlichen Dank und Vergelts Gott



Pünktlich zum Josefstag konnte die Sanierung abgeschlossen werden und der Heilige mit dem Jesuskind auf dem Arm befindet sich in neuem Glanz an alter Stelle in unserer Kirche. Herzlichen Dank an all die Spender die diese bereits ermöglicht haben.

             

Ein besonderes Dankeschön auch der Diplom Restauratorin Annett Biefeld-Brommont die diese Restauration ausgeführt hat.

 


      zum Synodalen Weg

 

 



 

Weiteres im Überblick




Aktuelles von
Pfarrer Tobias Sellenschlo


25. März

Mariä Verkündigung

St. Josef Schwaan


  Ein Video dazu kann unter www.katholische-kirche-guestrow.de/download/TSv1 abgerufen werden.

28. März

Glockengelät

St. Antonius Bützow


  Ein Video dazu kann unter www.katholische-kirche-guestrow.de/download/TSv2 abgerufen werden.




Misereor Fastenaktion 2020

" GIB FRIEDEN! "

In Deutschland engagiert – in Solidarität verbunden mit den Menschen in Afrika, Lateinamerika und Asien:
Das ist die MISEREOR-Fastenaktion.
Sie beginnt stets am Aschermittwoch und endet an Ostern. Im Mittelpunkt der Fastenaktion steht jedes Jahr ein Land mit einem bestimmten Schwerpunkt.

Zur Internetseite von Misereor

" Mit den Ländern Syrien und Libanon stellt MISEREOR während der Fastenaktion 2020 eine Region in den Mittelpunkt, die von großer ethnischer, religiöser und kultureller Vielfalt, aber auch von zahlreichen Konflikten geprägt ist.

  

Auf dem Plakat zur Fastenaktion 2020 sehen Sie die Lehrerin Anoud Raslan mit ihrer Tochter. Sie ist aus Syrien in den Libanon geflüchtet. In Beirut hat sie dank MISEREOR Zuflucht und Unterstützung gefunden. "



Die MISEREOR-Kollekte am 28. / 29. März ist eine existenzielle Säule der Arbeit von Misereor. Da alle Gottesdienste abgesagt wurden, entfällt somit auch diese wichtige Sammelaktion. Dennoch geht die Arbeit der Hilfsorganisation weiter. Für sie hat die Ausbreitung des Coronavirus noch dramatischere Folgen. Bitte helfen Sie uns dabei, die Kollekte als Zeichen der Verbundenheit und Solidarität dennoch zu einem guten Ergebnis für Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika zu führen.
Unterstützen Sie die Fastenaktion im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten und helfen Sie mit, dass den Menschen in Not weiter geholfen werden kann.
Bitten Sie die Menschen, mit denen Sie in Kontakt stehen, Ihren Beitrag zur Fastenkollekte direkt an MISEREOR zu spenden. Dies ist unter den folgenden Links und Adressen

MISEREOR

www.misereor.de/spenden/spendenformular

Per Mail an den Spenderservice von MISEREOR unter:
  spende@misereor.de

oder telefonisch unter: 0241 442 125

möglich,
aber auch per Briefumschlag über das Pfarrbüro.

Wir danken Ihnen von Herzen für die Übernahme von Verantwortung für sich selbst, für Ihre Mitmenschen und für die Menschen in den Armen Ländern die auf die Unterstützung von MISEREOR ihre Hoffnung setzen.


 





Ökumenischer Jugendkreuzweg im Schloßpark Neu Sammit

Freitag
03. April 2020

18.00 Uhr - Schloßpark von Neu Sammit

 

Entfällt !





"In unserem pastoralen Raum gibt es verschiedene Kreuzwege. Einer davon ist im Schlosspark von Neu Sammit. Er zeigt jeweils die Bilder des ökumenischen Jugendkreuzweges. Wer mag, kann einen Spaziergang mit dem Betrachten der Bilder verbinden."

Pfarrer Tobias Sellenschlo      





Palmsonntag

05. April 2020

Gottesdienste

10.00 Uhr  in Krakow am See
 - mit Palmenweihe - 

11.00 Uhr  in Güstrow
 - mit Palmenweihe - 

Kinderwortgottesdienst nach der Palmweihe im Gemeindehaus


Entfällt !



Palmsonntag
03. April 2020

Hausgebet zum Palmsonntag

von Pfarrer Tobias Sellenschlo (PDF)


Heilige Messe zu Palmsonntag
Live ab 10.00 Uhr

aus der Pfarrei St. Matthäus Arenshausen

www.youtube.com/Pfarrei Arenshausen




Am Palmsonntag (Palmarum, seit 1969 = Dominica in palmis de passione domini - Palmsonntag vom Leiden des Herrn) beginnt auch bei uns die Hl. Messe mit einer Palmenweihe.
Im Gedenken an Jesus wird in einer feierlichen Prozession dann das Kreuz in die Kirche getragen, begleitet von Messdienern, Kindern und der Gemeinde, die in ihren Händen Palmen- oder Buchsbaumzweige halten.
Die Liturgie dieses Sonntags führt uns daher auch vom Jubel beim Einzug Jesu in Jerusalem bis hin zum "Kreuzige Ihn" und zum Tod.
Nach dem Gottesdienst werden die geweihten Zweige mit nach Hause genommen und als segenbringende Zeichen hinter die im Haus befindlichen Kreuze oder Weihwasserbehälter gesteckt.


   

Es ist durchaus ein Triumphzug, dessen wir heute gedenken – es ist ein Triumphzug, den kleine Leute ihrem Hoffnungsträger bereiten.
Der da in Jerusalem einzieht – reitet nicht auf einem prächtig gesatteltem Pferd, sondern auf einem Esel, der mit wenigen Kleidern bedeckt ist. Kein roter Teppich ist zu seinem Empfang ausgerollt worden, sondern es liegen nur die Kleider der kleinen Leute auf seinem Weg, die danach sicher nicht mehr zu gebrauchen waren. Und anstelle von Fahnen und bunten Girlanden müssen die Zweige von den Sträuchern herhalten. Eben all das, was kleine Leute aufbieten können.
All ihre Hoffnungen und Träume vereinigen sich auf Jesus, den Menschensohn. Ihn erkennen sie als ihren König – ihn wollen sie als ihren König, denn oft und immer wieder hatten sie erlebt und erfahren, wie er für die Kleinen eingetreten war und selbst mit seinen hartnäckigsten Gegnern fertig geworden war. Hier in Jerusalem – so hoffte die Masse – würde sich der Triumph der kleinen Leute vollenden. Sie jubeln und schreien und tanzen – denn schon sehen sie sich von aller Knechtschaft und Unterdrückung befreit.
Doch grausam muss es sein, wenn eine solche Hoffnung nicht erfüllt – sondern enttäuscht wird. Und genau das ist damals geschehen. Als dieselben Leute wenige Tage später sehen, wie ihr Held in Ketten gelegt und gefangen wird; als sie merken, dass die Herrscher dieser Welt doch stärker sind als der neue König der kleinen Leute – doch fühlten sie sich getäuscht und hereingelegt. Hatte da nicht jemand ihre Hoffnung schamlos ausgenutzt? Waren ihr Jubel und ihre Begeisterung nicht missbraucht worden?

So etwas ereignet sich immer wieder im Leben: Wer Hoffnungen weckt – und sie dann nicht sofort erfüllt; oder sie nicht so erfüllt, wie gefordert – der bekommt oft die ganze Wut der Enttäuschung zu spüren. Und so wird der neue König sehr schnell zum Narren, an dem sich alle austoben: er wird geschlagen und verhöhnt von den enttäuschten Unterdrückten. Die Zweige des Palmsonntags verwandeln sich so ganz schnell in dürre Äste, die zu Ruten werden. Aus dem Triumphzug wird ein Spießrutenlaufen, aus dem Hosianna ein "Kreuzige ihn!" Und es sind nicht etwa andere Menschen, die das tun und schreien werden, sondern es sind die Menschen des Palmsonntags!

Wie schnell wird aus einem grünen Zweig eine harte Rute – man braucht nur die Blätter abzustreifen ... Ob wir selbst auch in dieser Gefahr stehen?

Auch wenn wir heute grüne Zweige in den Händen tragen – was ist, wenn wir morgen unserem Kreuzweg begegnen: etwa in Form einer schweren oder nicht mehr heilbaren Erkrankung oder Krankheit, eines persönlichen oder familiären Unglücks, eines Todesfalles oder eines anderen Verlustes. Gerade in der jetzigen Zeit sollten wir diese Frage nicht verdrängen. Was ist, wenn sich auch unsere Hoffnungen, die wir auf Jesus und auf seinen Vater setzen, nicht erfüllen – einer unserer Lieben erkrankt oder gar verstirbt. Halten wir dann der Enttäuschung stand – und aller Wut, die daraus entstehen könnte? Halten wir dann immer noch grüne Zweige in unseren Händen, oder werden aus unseren Zweigen dann auch harte Ruten?

Es ist sicher nicht einfach, auch dann noch grüne Zweige in den Händen zu tragen, wenn der Weg der Huldigung mehr und mehr die Formen eines Kreuzweges annimmt. Doch wie sagt Jesus:

"Wer mir nachfolgen will, der nehme sein Kreuz auf sich".

Und er sagt dieses harte Wort: nicht, um uns abzuschrecken, aber um uns an die Realität zu erinnern.

GM      

 




DVHL

Durch die Absage sämtlicher Gottesdienste bis einschließlich Karsamstag bundesweit, wird es in diesem Jahr auch keine Kollekte für das Heilige Land geben: Die für die Christen im Heiligen Land vorgesehene Palmsonntagskollekte fällt in dieser Form damit aus und bedeutet für den Deutschen Verein vom Heiligen Lande (DVHL) und damit für die von ihnen unterstützten Menschen im Heiligen Land eine bis dato nie gekannte Herausforderung und Existenzgefährdung.
Mit der Palmsonntagskollekte werden nicht nur die vereinseigenen Einrichtungen wie die Schmidt-Schule, die Dormitio-Abtei oder das Alten- und Pflegeheim Beit Emmaus gefördert, sondern auch zahlreiche Institutionen, Projekte und Maßnahmen im sozialen, pastoralen und caritativen Bereich.
Angesichts der Corona-Pandemie verschärft sich daher auch die Situation der Menschen im Heiligen Land zusehends. Gerade jetzt sind vor allem die Christen mehr denn je auf unsere Hilfe und Solidarität angewiesen. Und ausgerechnet jetzt fällt mit der Palmsonntagskollekte in den Gottesdiensten die größte Unterstützung aus.

DVHL

Link zum Spendenportal des DVHL

Link zur Seite der Palmsonntagskollekte

Die Menschen im Heiligen Land danken es Ihnen sehr!




OSTERN im KARTON



An Ostern feiern die Christen den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Es ist das höchste und wichtigste Fest der Christen. Zur katholischen Frömmigkeit gehören Zeichen, in denen die Feier in der Kirche mit dem Alltag verbunden wird:

  ♥  Die Palmzweige, die bei der Palmsonntagsprozession getragen und anschließend zu Hause an die Kreuze gesteckt werden.
  ♥  Die Osterkerze. Sie symbolisiert Jesus Christus, der von den Toten auferstanden ist.
  ♥  Das Taufwasser. In der Taufe werden Christen mit dem Tod und der Auferstehung Jesu verbunden. Deshalb erinnern wir uns zu Ostern an unsere Taufe.


Viele Gemeindemitglieder haben zu Hause ein kleines Gefäß, in dem sie das Wasser aubewahren und täglich ein Kreuzzeichen machen.
Wenn in diesem Jahr die gemeinsame Feier der Ostergottesdienste in der Kirche nicht möglich ist, möchten wir unseren Gemeindemitgliedern ermöglichen, mit den vertrauten Zeichen zu Hause im Familienkreis Ostern zu feiern.
Dazu laden wir die Kinder unserer Gemeinde aber auch andere Gemeindemitglieder ein, einen Osterkarton zu gestalten.

Pfarrer Tobias Sellenschlo richtet sich dazu in einem extra Brief an Eltern und Kinder der Pfarrgemeinde.


Liebe Kinder, liebe Eltern,

so wie es aussieht, können wir in diesem Ostern nicht gemeinsam in der Kirche feiern. Das ist sehr schade, denn Ostern ist für uns Christen ein wichtiges Fest. Ich würde mich freuen, wenn an den Ostertagen viele Familien zu Hause beten. Und dazu brauche ich Eure Hilfe:
  1.  Nehmt Euch einen Schuhkarton und beklebt ihn mit Geschenkpapier, damit er schön aussieht.
  2.  Bastelt eine Osterkarte und schreibt einen Gruß darauf.
  3.  Wascht ein altes Marmeladenglas oder eine kleine Flasche (verschließbar) aus und bemalt sie mit religiösen Motiven.
  4.  Packt die Karte und das Glas in den Karton und bringt ihn bis Freitag, den 3. April 2020 in Eure Kirche.
Wir werden dann noch einen gesegneten Palmzweig, Weihwasser und eine Osterkerze in den Karton legen und außerdem ein paar Texte, mit denen die Familien zu Hause beten können. Die Kartons können nach Palmsonntag in der Kirche wieder abgeholt werden.
Weil wir viele alte Leute in der Gemeinde haben, wäre es schön, wenn Ihr nicht nur für Eure Familien eine Karton bastelt, sondern noch einen zweiten oder einen dritten.
Vielen Dank für Eure Hilfe! Ich wünsche Euch Gottes Segen und alles Gute,

Euer Pfarrer
Tobias Sellenschlo


Selbstverständlich werden diese Kartons entsprechend der zur Zeit geltenden Hygienvorschriften gepackt und auch verteilt!

In den Texten für jeden der drei Ostertage - Gründonnerstag, Karfreitag und Ostersonntag - findet sich ein Zettel mit Gebeten und Liedern als Anregung für den Gottesdienst in der Familie.
Am Montag dem 6. April 2020 können die Kartons dann aus der Kirche abgeholt werden.


 

 


Gründonnerstag

09. April 2020

Entfällt !

Am Gründonnerstag verstummt nach dem Gloria die Orgel, begleitet die Kirche Jesus symbolisch zum Ölberg. Es ist der inständige Wunsch der betenden Kirche, mit Jesus zu wachen, ihn nicht allein zu lassen in der Nacht der Welt, in der Nacht des Verrats, in der Nacht der Gleichgültigkeit so vieler. Am Ende des Gottesdienstes wird das Allerheiligste in einer Prozession vom Tabernakel zum Anbetungsort übertragen.

Jesus feierte am Gründonnerstag mit seinen Jüngern das Abschiedsmahl. In dieser letzten Nacht vor seinem Tod setzt Jesus Zeichen und spricht Worte, die seine Anhänger bis heute bewegen:

" Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus; das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. "
(Matthäus 26, 26-28)

Im Gedenken an dieses letzte Mahl wird auch oft eine Agape - ein Sättigungsmahl - gefeiert, von Gemeindemitgliedern gebackene und im Gottesdienst gesegnete Brote dort miteinander geteilt.

In den nach den Gottesdiensten stattfindenden Ölbergstunden wird, wie damals die Jünger, mit dem Herrn gewacht und gebetet.


19.00 Uhr in Güstrow
- anschließend Agape im Gemeindehaus und danach Ölbergstunde in der Kirche -


 

Entfällt !



Heilige Messe am Gründonnerstag
Live ab 19.00 Uhr

aus der Pfarrei St. Matthäus Arenshausen

www.youtube.com/Pfarrei Arenshausen






Karfreitag

10. April 2020

Kreuzweg von Lüssow nach Güstrow

Treffpunkte :

11.30 Uhr - katholische Kirche Grüne Strasse,
oder
12.00 Uhr - an der evangelischen Kirche in Lüssow

 

Entfällt !




Karfreitagsliturgie

In der Feier vom Leiden und Sterben Jesu Christi am Karfreitag verehren wir das Kreuz. Das oftmals auch mit einem Tuch verhüllte Kreuz wird in den Kirchenraum getragen und dort aufgestellt.
Wir gehen in der Karfreitagsfeier auf das Kreuz zu, alle gemeinsam und doch auch jeder für sich allein. Einen Weg zum Kreuz, das Jesus den Tod brachte, zum Kreuz, das über die Kreuze der Welt siegte und zum Siegeszeichen des Auferstandenen wurde. Aber zunächst steht es noch da als hartes Holz, kalt und unumgänglich.
Das Karfreitagskreuz steht aber auch uns im Weg, wandern wir doch auf unser eigenes Kreuz zu. Niemand von uns weiß, welche Kreuze wir in unserem Leben noch werden tragen müssen.


15.00 Uhr - jeweils in Güstrow und Krakow am See

Entfällt !

   

" Starke Bilder von einem menschenleeren Petersplatz, und ein eindringliches Gebet für die Welt: Mit einer besonderen Andacht und dem Segen Urbi et Orbi hat Papst Franziskus am 27. März in Zeiten der Corona-Pandemie ein besonderes Zeichen gesetzt.
Ein Kreuz mit seinen aufgemalten Blutspuren in strömendem Regen. Das Johannesevangelium berichtet davon, dass Blut und Wasser aus der Seitenwunde Jesu flossen - daran mussten sicher viele Betrachter denken.
Die beunruhigende Krise, die wir in dieser Zeit der Pandemie erleben, "legt unsere Verwundbarkeit bloß und deckt jene falschen und unnötigen Gewissheiten auf, auf die wir bei unseren Plänen, Projekten, Gewohnheiten und Prioritäten gebaut haben". Und "jetzt, auf dem stürmischen Meer, bitten wir dich: "Wach auf, Herr!"
Und auch hier ist der Protagonist wieder jener Jesus, der sich opfern wollte, um unsere Speise zu werden. Jesus, der auch heute zu uns sagt:

"Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?"

Vatican News, Auszüge aus dem Leitartikel von Andrea Tornielli, 28.03.2020      

   

Das aus dem 14. Jahrhundert stammende lebensgroße Abbild des hölzernen Gekreuzigten war bereits während der Pestzeit 1522 in Prozessionen vom Servitenkloster (Ordo Servorum Mariae = OSM und bedeutet Orden der Diener Mariens) in der Via del Corso (früher via Lata) zum Petersplatz getragen worden – wobei in jedem Viertel Roms Halt gemacht wurde. Vom 4. bis zum 20. August 1522 wiederholt, bis die Seuche nach 16 Tagen dann abebbte.
Das Kreuz erlangte aber bereits vor dem Pestausbruch 1552 Aufmerksamkeit, da es bereits den Brand der alten Basilika in der Nacht vom 22. zum 23. Mai 1519 als einziges religiöses Werk unversehrt überstanden hatte.
Die ausdrucksstarke Holzskulptur mit dem vergoldeten Lendenschurz stammt aus der Kreuzkapelle (Cappella del Crocifisso, vierte von rechts) in der Kirche San Marcello al Corso. Hier, in der Familiengruft der Consalvi, mit dem Grab des Kardinals Ercole Consalvi (* 1757 - † 1824, sein Herz befindet sich in einem von Bertel Thorwaldsen gestalteten Grabmal mit Büste im Pantheon) hängt es seit dem frühen 19. Jahrhundert in der seit 1369 vom Servitenorden betreuten Kirche.
Die Erzbruderschaft "Compagnia del Santissimo Crocifisso", kümmert sich seit 1522 besonders um seine Verehrung. In Erinnerung an das Ende der Pest wurde es jahrhundertelang jeweils an Gründonnerstag von San Marcello zum Petersdom getragen und wird in jedem Heiligen Jahr in den Petersdom gebracht.
Das Kruzifix hat auf der Rückseite die Namen der Päpste eingraviert, die diese Prozessionen miterlebt haben. Der letzte eingravierte Name ist der von Papst Johannes Paul II. gewesen, der das Kruzifix im Jubiläumsjahr 2000 geholt hat. Nun wird mit Papst Franziskus wohl ein weiterer Name hinzugefügt.


 



Feier vom Leiden und Sterben Christi, Karfreitag
Live ab 15.00 Uhr

aus der Pfarrei St. Matthäus Arenshausen

www.youtube.com/Pfarrei Arenshausen





Osternacht

11. April 2020

21.00 Uhr
- in der Güstrower Kirche -
Auferstehungsfeier mit Osterfeuer

 

Entfällt !

     

"Es waren einmal zwei Schneeberge am Rand der Straße. Das Verhältnis zwischen ihnen war sehr kühl, was ja auch nicht verwunderlich ist. Der eine dachte: Wenn der andere da mal nicht auftaut, taue auch ich nicht auf! Aber weil ein Schneehaufen eben nicht von selbst auftaut, so taute keiner von beiden auf – und sie blieben in sich vereist.
Eines Tages sah einer von den Haufen, dass die Sonne schien und er zu schmelzen begann. Auch der andere machte diese Beobachtung. Da flossen sie plötzlich aufeinander zu und begegneten sich. Zwar spürten sie immer noch die Kälte, aber nicht mehr die Einsamkeit. Sie fanden, dass sie einander nötig hatten und deshalb zusammenbleiben müssten.
Sogar Kinder kamen, ließen Schiffchen auf dem geschmolzenen und abfließenden Wasser fahren und freuten sich."

Unter der Sonne der Liebe Gottes, unter der Kraft des Hl. Geistes kann und wird Getrenntes wegschmelzen und eine neue Gemeinschaft wachsen. Dies – und nichts anderes - war der sehnlichste Wunsch Jesu, wie er uns in seinen Abschiedsreden begegnet und deutlich wird.

 



Feier der Osternacht



Live ab 20.30 Uhr

aus der Pfarrei St. Matthäus Arenshausen

www.youtube.com/Pfarrei Arenshausen

 




Osterfeiertage



 


Der Ostermorgen ver-rückt so manches:
den Stein, der am Grab lag,
aber auch so eine fixe Idee wie:
Was tot ist, ist tot.
Ostern bringt also Steine ins Rollen und rückt alles ins rechte Licht.


     

In diesem Jahr ist aber auch noch etwas anders ver-rückt.
Das Kreuz wird nicht getragen und daher auch nicht in der Kirche aufgestellt.


Das große Osterlob der Osternacht ist ein Preisgesang auf das Licht,
das Gott seiner Gemeinde schenkt:
" Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel ",
denn
" dies ist die Nacht, von der geschrieben steht:
‚Die Nacht wird hell wie der Tag, wie strahlendes Licht.’ "

Sie
" vertreibt den Hass, sie einigt die Herzen und beugt die Gewalten. "



Ostersonntag

12. April 2020

10.00 Uhr  Festhochamt nur in Krakow am See

Entfällt !





Ostermontag

13. April 2020

11.00 Uhr  Festhochamt in Güstrow

 

Entfällt !





Seniorenvormittag  in  Güstrow

Donnerstag
16. April 2020

Um 09.00 Uhr beginnt mit der Heiligen Messe die österliche Feier der Senioren
und ihr gemeinsamer Vormittag anschließend im Gemeindehaus.

 

Entfällt !





KFD - Treffen

Donnerstag
16. April 2020

17.00 Uhr

Thema: Ich glaube an den Gottesdienst
- was bedeutet für uns die Heilige Messe ?

 

Entfällt !

Kfd Bundesverband

 





Gemeindeabend

Dienstag

21. April 2020
im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Strasse 23-25.

Thema :

Die Opferrolle
- Der Islam, seine Selbstinszenierung und die Werte der Aufklärung -


Referent: Klemens Ludwig, Tübingen

Entfällt !

Thomas-Morus-Bildungswerk

 





"piekfein"
Clubkonzert mit ihren Liedern


Freitag
24. April 2020
Einlass: 19.00 Uhr / Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 4,00 Euro

 

Band Piekfein

 

Konzert der Band "piekfein" u.a. mit Gregor und Claudia Quella sowie Sebastian Glaevke aus unserer Gemeinde
und Christopher Kühl im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Strasse 23-25.


Dazu sind alle Interessierten ganz herzlich eingeladen.

 





Danke - Schön - Abend

Sonnabend
25. April 2020

Der " Danke-Schön-Abend für Ehrenamtliche " beginnt um 18.00 Uhr mit der Heiligen Messe.
Danach sind alle ehrenamtlich Tätigen der Gemeinde ins Gemeindehaus zu einem gemütlichen Abend eingeladen.

 

Entfällt !

 

 



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letzte Aktualisierung - 03. April 2020