Aktuelles in und aus der Pfarrgemeinde



Gottesdienste - Religionsunterricht  

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Gruppen & Vereine  


        Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst  

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Die Religion unserer Tage fordert wenig vom Menschen. Sie bietet bereitwillig Trost - aber sie hat nicht den Mut zur Herausforderung. ... (Sie ist) zu Institution, Dogma, Ritus (geworden). Sie ist kein Ereignis mehr. Sich dazu zu bekennen, bedeutet weder Risiko noch Spannung. ... Die Religion verfiel ..., weil sie unverbindlich, langweilig, herrschsüchtig und schwächlich geworden ist. Wenn Glaube durch Bekenntnisformeln ersetzt wird, ritueller Vollzug an die Stelle der Anbetung tritt ..., wenn Glaube mehr ein Erbstück ist als lebendige Quelle, wenn die Religion nur noch im Namen der Autorität spricht und nicht mehr mit der Stimme des Mit-Fühlens - dann hat ihre Botschaft allen Sinn verloren. "

Mit diesen Worten begann der jüdische Religionsphilosoph Abraham Joshua Heschel vor gut 50 Jahren sein Buch "Die ungesicherte Freiheit". Seine zunächst an das Judentum gerichtete Botschaft trifft jedoch auch uns Christen.
Religion ist nicht zuallererst die Frage, welche Bedürfnisse der Mensch in einer bestimmten Zeit, in einer bestimmten Situation hat, sondern eine Antwort auf die Frage nach der Selbstfindung des Menschen: Wie findet sich der Mensch - als Mensch !
Religion ist das Bewusstsein, das die eigentlichen Aufgaben des Menschen nicht außerhalb seiner selbst in der Welt liegen, sondern das er selbst - als Mensch - sich die wichtigste Aufgabe ist. Gott sucht sein Geschöpf, den Menschen - er sucht ihn als den, den er gewollt hat, nicht als den, zu dem sich der Mensch aus eigener Kraft und in eigener Autorität immer wieder zu machen versucht.
Alles Mit-Fühlen Gottes gilt diesem Menschen: dem, der sich verloren hat und nicht anders kann, als nach seiner ursprünglichen Berufung und Bestimmung zu suchen.

Wie aber sieht es mit unserem Mit-Fühlen - mit unserem Mitgefühl für unseren Nächsten aus?
Wenn wir Produkte mit einem Fair-Trade-Siegel kaufen, schicken wir vielleicht ein paar nette Gedanken an die Erzeuger mit in die Ferne – aber das ist keine Begegnung. Auch unser Mitgefühl für niedliche Tierbabys fällt uns leichter als für fremd aussehende Menschen.
Wir kennen mittlerweile viele Gesichter der anderen, die es nicht so gut getroffen haben wie wir. Wir haben schon oft Bilder von ihnen in der Zeitung und im Fernsehen gesehen: ein spielendes Kind vor einem zerbombten Haus. Ein Vater, der seinen toten Sohn im Arm hält oder eine weinende Frau mit Kopftuch.
Wir haben "unsere Welt" in der wir leben, wie einen Kokon immer dicker gesponnen. Nun aber ist er aufgebrochen, und wir blinzeln ins Licht. Dass wir all diesen Unglücklichen nun auch persönlich begegnen "müssen", hätten wir nicht gedacht. Doch nun sind Sie da!
Bei allem, was wir tun, muss nun das Elend der anderen mitgedacht und auch irgendwie ertragen werden. Das Fremde, vor dem viele sich fürchten, ist gar nicht mehr so fremd. Wer gehört zu uns und wer nicht? Viele von uns beantworten sich diese Frage heute ganz anders als noch vor einem Jahr.
Vielleicht sehnen sich manche von uns sich nach der Gemütlichkeit der vergangenen Jahre zurück, als alles Gefährliche noch weit weg schien. Damals konnten wir sorglos die Zeitung durchblättern, weil das, was darin stand, nicht besonders viel mit uns selbst zu tun hatte. Aber das ist nun vorbei.
Verarmte Menschen, Obdachlose, Flüchtlinge und Migranten, aber auch Gastarbeiter sind auch bei uns sichtbar - sind Menschen mit Namen und Gesichtern geworden. Sie haben sehr oft den Verlust materieller Sicherheit, ihrer gewohnten Betätigung, familiärer Bindungen, heimatlicher Umgebung und all der "Orte, die unserem Leben Sinn und Würde" geben zu verarbeiten. Gerade uns Christen ist die Sorge um jene Menschen von Gott geboten - "bittet Gott selbst uns in diesen Menschen" um unsere Hilfe.
Der Angst ins Auge zu sehen lässt diese paradoxerweise kleiner werden. Ein Lächeln oder ein schlichtes "Hallo" beim Vorübergehen kann schon ein Anfang sein und das Fremde, ist gar nicht mehr so fremd. Und wer schon mutiger ist - engagieren kann man sich in vielen Formen und an vielen Orten. Auch vor dem Hintergrund des bereits nahenden Osterfestkreises sollen uns diese Worte Anstoss sein, einmal wieder über unsere Orientierung und unser Engagement nachzudenken.




 

Rückblick

      Einblicke der letzten Weihnachtszeit  

 





VERMELDUNGEN

Liebe Schwestern und Brüder,

für die Gemeinden unseres Pastoralen Raumes stehen in den nächsten Wochen zwei personelle Veränderungen an,
über die ich Sie informieren möchte:

1)  Erzbischof Stefan hat Pastor Ralph Sobania mit Wirkung vom 1. April 2019
zur Mitarbeit in der Pastoral der Pfarrei Herz-Jesu in Rostock beauftragt.
Er wird jedoch bis einschließlich des Weißen Sonntags noch seine Aufgaben im bisherigen Aufgabenbereich wahrnehmen.

(2)  Zur Unterstützung und zur Mitarbeit in den Pfarreien unseres Pastoralen Raumes hat Erzbischof Stefan
Pater Peter Temitope Amowe beauftragt. Er wird seinen Dienst am 1. März 2019 beginnen.


Pater Peter Temitope Amowe

Pastor Amowe stammt aus Nigeria und hat in den vergangenen Jahren ein Doktoratsstudium an der Hochschule der Jesuiten in Frankfurt am Main absolviert. Seine Beauftragung ist für ein Jahr vereinbart worden.
Pastor Amowe wird in Güstrow im Pfarrhaus wohnen.

Pfarrer Tobias Sellenschlo

 

 



 

Aktuelles zum Monat Februar 2019




Arbeitseinsatz

Pünktlich zu Mariä Lichtmess beginnt bei uns auch
der Abbau der Krippe und der Tannenbäume.

Dazu werden wieder viele fleißige Helfer gebraucht.

Freitag
01. Februar 2019

ab 14.00 Uhr

Kirche, Grüne Strasse 23-25

 

   

   




Darstellung des Herrn  -  Mariä Lichtmess 

Samstag
02. Februar 2019

- Gottesdienste in Güstrow und Krakow jeweils mit Kerzenweihe -

Das Fest der Darstellung des Herrn (In Praesentatione Domini) wie es heute genannt wird, auch Mariä Lichtmess oder früher Mariä Reinigung (Purificatio Mariae), wird immer 40 Tage nach Weihnachten gefeiert und bildet somit den Übergang zur österlichen Zeit. Es ist jedoch kein Marienfest sondern ein sogenanntes Herrenfest (Fest zu Ehren Jesu Christi).
Die Griechen nannten es " Hypapante " was soviel wie " Begegnung " bedeutet, denn die Menschen begegnen insbesondere an diesem Tag dem Herrn im Tempel - in der Kirche.
Wir feiern dieses Fest jedes Jahr mit der alljährlich stattfindenden Kerzenweihe im Gottesdienst.

 

 





Bruder Heinrich Kempa OP (* 28.07.1953)
verstarb vor drei Jahren am Abend des 2. Februar 2016 in Trier.

Mit ihm verbinden wir eine immer festlich geschmückte Kirche zu jeder Jahreszeit, sei es der Blumenschmuck oder die weihnachtliche Krippe, aber auch inhaltsvolle Predigten. Er kümmerte sich aufopferungsvoll um die Ministranten, gab Religionsunterricht, Krankenkommunion, führte Kinder- und Jugendandachten durch und bereicherte durch seinen Einfallsreichtum und sein Wissen nicht nur die religiösen Kinderwochen.
Möge er und sein Wirken als Dominikaner in unserer Gemeinde unvergessen bleiben.

Wir bitten um Ihr Gebet für Bruder Heinrich Kempa.

 

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KFD - Treffen

Donnerstag
14. Februar 2019

16.00 Uhr
ACHTUNG - Neue Uhrzeit !


- Neue Wege zu Gott -
Referentin: Juliane Tautorat, Gemeinderefentin in Matgendorf

im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Strasse 23-25



Kfd Bundesverband

 





Gemeindeabend

Dienstag
19. Februar 2019

im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Strasse 23-25.

Thema :

"Krisenregion Mittlerer Osten"
- Geschichte, Konflikte, Perspektiven -


Referent: Prof. Dr. Jakob Rösel, Rostock


"Der Mittlere Osten kommt nicht zur Ruhe. Um die Konflikte am Golf, insbesondere zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, zu verstehen, ist ein Blick in die Geschichte unerlässlich. Da ist zunächst die religiöse Differenz zwischen Sunniten und Schiiten. Die Staatsreligion des Wahhabismus ist eine sehr strikte Form des sunnitischen Islam, den die Saudis in der islamischen Welt fördern. Der Anspruch des Irak steht dem gegenüber. Bis zur Revolution im Jahr 1979 förderte die USA den Iran als dominierende Regionalmacht, stärkten somit Saudi-Arabien.
Letztendlich geht es in den vielfältigen Konfliktlagen im Mittleren Osten um die Durchsetzung von Machtinteressen lokaler Staaten und deren Verbündeter.
Welche geschichtlichen Weichenstellungen belasten bis heute?
Gibt es Wege, Ideen und Akteure, welche die Logik der Konfrontation durchbrechen wollen?"

Infos: German Schwarz       

Thomas-Morus-Bildungswerk

 





Seniorenvormittag  in  Güstrow

Donnerstag
21. Februar 2019

Beginn um 09.00 Uhr mit der Heiligen Messe, anschließend weiter im Gemeindehaus.

 





Erstkommuniontreffen

Samstag
23. Februar 2019

15.00 Uhr

Beginn der Erstbeichte der angehenden Erstkommunionkinder ist an diesem Tag um 15.00 Uhr im Jugendraum des Gemeindehauses.

Am Abend feiern sie zusammen mit der Gemeinde die Heilige Messe. Im Anschluss gibt es ein gemeinsames Festessen oben im Jugendraum.


 





Familienkreis in Güstrow

Dienstag
26. Februar 2019
19.00 Uhr

im Gemeindehaus in der Grünen Strasse

 

 



 

Vorschau für die folgende Zeit



 



Weltgebetstag 2019

Freitag
01. März 2019

" Kommt, alles ist bereit! "
Im Mittelpunkt steht das Gleichnis vom Festmahl aus LK 14,13-24.

" Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball ... und verbindet vor allem Frauen aber auch Männer in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander. über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstages. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. Ökumenisches Miteinander wird beim Weltgebetstag seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich gepflegt. Das Engagement ist bunt und vielfältig! Hier kann jede ihre Interessen und Talente einbringen, sich intensiv mit spirituellen, religiösen und gesellschaftlichen Fragen beschäftigen, kreative Gottesdienste gestalten u.v.m.
Am 01. März ist es wieder soweit: Kommt, alles ist bereitet. Mit dieser Einladung wollen uns in diesem Jahr Frauen aus Slowenien zum Weltgebetstag einladen. Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union mit gerade mal zwei Millionen Einwohnern. Bis 1991 war Slowenien zwar kein unabhängiger Staat, aber immer schon Knotenpunkt internationaler Wanderbewegungen und Handelsströme, die vielerlei Einflüsse aus allen Himmelsrichtungen ins Land brachten. Schon im kommunistischen Jugoslawien, aber auch heute unter den Nachfolgestaaten, gilt Slowenien als Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. Heute liegt es auf der "berüchtigten" Balkanroute, auf der Tausende von Flüchtlingen nach Europa kommen.
In diesem Jahr beten und handeln wir weltweit für die Teilhabe aller, ganz besonders der Frauen in unseren Gesellschaften und Kirchen. Als Sinnbild dafür steht der gedeckte Tisch, an dem noch Platz ist. "

Infos: Raphaela Rolfs       

Fühlen Sie sich eingeladen.

19.30 Uhr

in der Evang.-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten), Neue Wallstr. 10 in Güstrow

und bereits um

19.00 Uhr

in der (beheizten) Evangelischen Winterkirche in Krakow am See


 





Aschermittwoch

6. März 2019

" Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist "

Heilige Messe um 09.00 Uhr in Krakow am See
und Abendmesse um 19.00 Uhr in der Güstrower Kirche.

Was wir am Aschermittwoch erleben, ist nur ein Rest der feierlichen Handlung, die in früheren Zeiten (4. - 10. Jh.) mit Beginn der Fastenzeit begann.
Wer eine schwere öffentliche Sünde begangen hatte, musste dafür auch öffentliche Buße übernehmen. Diese bestand vor allem im Ausschluß aus der eucharistischen Gemeinschaft, daneben waren aber auch noch Fasten und Gebete üblich.
Vor dem Ausschluß wurde den Büßern feierlich das Bußgewand überreicht und ihr Haupt mit Asche bestreut, bevor sie aus der Kirche geleitet wurden. Diese " Ausstoßung " wurde dann später gemildert, indem sie nicht mehr öffentlich, sondern im geheimen stattfand.
Seit dem Mittelalter übernahmen dann alle Gläubigen freiwillig die Bußweihe durch die Aschebestreuung. Selbst Karl der Große holte barfuß mit den Gläubigen die geweihte Asche und begann damit feierlich die Fastenzeit.

 




Die Sonntage der Fastenzeit haben neben der fortlaufenden Zählung (1., 2., 3. ...) auch einen lateinischen Namen, der die theologische Bedeutung des jeweiligen Sonntages benennt. Es handelt ich dabei um einen Begriff des Eröffnungsverses der Eucharistiefeier des Tages.

1. Sonntag der Fastenzeit (10.03): Invocavit - Er ruft mich, darum will ich ihn erhören. (Psalm 91, 15)
2. Sonntag der Fastenzeit (17.03): Reminiscere - Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit! (Psalm 25, 6)
3. Sonntag der Fastenzeit (24.03): Oculi - Meine Augen sehen stets auf den Herrn. (Psalm 25, 15)
4. Sonntag der Fastenzeit (31.03.): Laetare - Freuet euch mit Jerusalem! (Jesaja 66, 10)
5. Sonntag der Fastenzeit (07.04.): Judica - Gott, schaffe mir Recht! (Psalm 43, 1)
Palmsonnntag (14.04): Palmarum




Misereor Fastenaktion 2019

MACH WAS DRAUS: SEI ZUKUNFT

Mit diesem auffordernden Ausruf stellt die diesjährige Fastenaktion junge Menschen aus El Salvador in den Mittelpunkt.

Misereor   Misereor

Durch ihren Einsatz sind junge Menschen Hoffnungsträger und -trägerinnen für eine bessere Zukunft. Sie verändern ihr Umfeld positiv und bauen sich gemeinsam ein Zuhause und eine Perspektive auf. Die jungen Menschen sind die Zukunft ihres Landes!
Zur Fastenaktion 2019 laden wir Sie ein: Seien Sie Zukunft für Ihre Familie und Ihren Freundeskreis, für Ihre Pfarrei, für unsere Gesellschaft und für die Menschen in El Salvador und in vielen anderen Ländern unserer Einen Welt!


  

In Deutschland engagiert – in Solidarität verbunden mit den Menschen in Afrika, Lateinamerika und Asien: Das ist die MISEREOR-Fastenaktion.

 





Zu Besuch aus Hamburg !

09. - 10. März 2019

Der " Eine Welt Laden " aus Hamburg ist an diesem Wochenende wieder zu Gast in unserer Gemeinde.
Vor und nach den Gottesdiensten bieten sie dann wieder ihre fair gehandelten Waren an.


Sie sind ALLE dazu herzlich eingeladen !

zum Eine Welt Laden    fairer Handel

 





Gemeindeabend

Dienstag
12. März 2019

im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Strasse 23-25.

Thema :

"Leonardo da Vinci, die Renaissance"
- und das Erwachen der modernen Welt -


Referent: Christoph Bräutigam, Gießen


Thomas-Morus-Bildungswerk

 





Kreuzweg- und Fastenandachten

Freitag`s

17.00 Uhr
in der Güstrower Kirche


 

 

 



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letzte Aktualisierung - 17. Februar 2019