Bilder aus dem Leben der Pfarrgemeinde 2017

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Von Palmsonntag bis Ostermontag

Palmsonntag

Am Palmsonntag (seit 1969 = Dominica in palmis de passione domini - Palmsonntag vom Leiden des Herrn)
beginnt bei uns die Hl. Messe mit einer "Palmenweihe" (eig. Buchsbaumweihe).
Im Gedenken an Jesu Einzug in Jerusalem wird in einer feierlichen Prozession das geschmückte Kreuz in die Kirche getragen,
begleitet von Meßdienern, Kindern und der Gemeinde, die in ihren Händen Palmen- oder Buchsbaumzweige halten.
Die Liturgie dieses Sonntags führt uns daher auch vom Jubel beim Einzug Jesu in Jerusalem
bis hin zum "Kreuzige Ihn" und zum Tod am Kreuz.


       

 

Nach dem Gottesdienst werden die geweihten Zweige mit nach Hause genommen und als segenbringende Zeichen
hinter die im Haus befindlichen Kreuze oder Weihwasserbehälter gesteckt.




Gründonnerstag  -  mit Agape und Ölbergstunde

Am Gründonnerstag verstummt nach dem Gloria die Orgel,
begleitet die Kirche Jesus symbolisch zum Ölberg.
Es ist der inständige Wunsch der betenden Kirche, mit Jesus zu wachen, ihn nicht allein zu lassen in der Nacht der Welt,
in der Nacht des Verrats, in der Nacht der Gleichgültigkeit so vieler.
Am Ende des Gottesdienstes wird das Allerheiligste in einer Prozession vom Tabernakel zum Anbetungsort übertragen.
Jesus feierte am Gründonnerstag mit seinen Jüngern das Abschiedsmahl.

Im Gedenken an dieses letzte Mahl feiern auch wir nach dem Gottesdienst eine Agape - ein Sättigungsmahl.
Die von Gemeindemitgliedern gebackenen und im Gottesdienst gesegneten Brote werden dort miteinander geteilt.


In der nach der Agapefeier stattfindenden Ölbergstunde wachen und beten auch wir, wie damals die Jünger.



Karfreitag  -  Kreuzweg und Liturgiefeier

In der Feier vom Leiden und Sterben Jesu Christi am Karfreitag verehren wir das Kreuz.
Das oft auch mit einem Tuch verhüllte Kreuz wird in den Kirchenraum getragen und dort aufgestellt.
Wir gehen in der Karfreitagsfeier auf das Kreuz zu, alle gemeinsam und doch auch jeder für sich allein. Einen Weg zum Kreuz,
das Jesus den Tod brachte, zum Kreuz, das über die Kreuze der Welt siegte und zum Siegeszeichen des Auferstandenen wurde.
Aber zunächst steht es noch da als hartes Holz, kalt und unumgänglich.
Das Karfreitagskreuz steht aber auch uns im Weg, wandern wir doch auf unser eigenes Kreuz zu. Niemand von uns weiß,
welche Kreuze wir in unserem Leben noch werden tragen müssen.


Der "Kreuzweg" von Lüssow nach Güstrow vor der Karfreitagsliturgiefeier ist schon viele Jahre Tradition bei uns.
Wer möchte kann ihn nicht nur mitgehen, sondern auch mittragen.



Osternacht

" Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten ?
Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. "




Diese Worte aus dem Lukasevangelium (24,5 f) eröffnen Ostern - das größte Fest der Christenheit.
Die Osterliturgie an sich wird aber schon mit dem Entzünden des Feuers begonnen
und gliedert sich in drei verschiedene Licht- oder Luzernarriten.
Das Feuer ist Sinnbild der Liebe und der Kraft des Geistes, wie es das "Veni, Creator" ausspricht:
" Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen
und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe. "


   

       

So wird es in der Osternacht gesegnet, damit es in uns die Sehnsucht nach Christus,
"dem unvergänglichen Licht", entflamme. Dazu gehört dann auch das Entzünden der Osterkerze.

Mit der Prozession und dem Hineintragen der brennenden Kerze in die noch dunkle Kirche
beginnt der zweite Teil.
Der dreimalige Ruf "Lumen Christi (Christus, das Licht),
worauf die Gemeinde antwortet: "Deo Gratias (Dank sei Gott) und das daran anschließende "Austeilen" des Lichtes an die Gemeinde
mag an Jesu Worte erinnern: " Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, ... wird das Licht des Lebens haben " (Joh 8,12).
Im Mittelalter war es Brauch, alle Herdfeuer und Lichter zu löschen,
um mit dem Osterfeuer in den Häusern gleichsam ein neues Leben zu beginnen.

Und dann der dritte Teil, das Exsultet, der große Osterlobpreis.
Benannt nach seinem lateinischen Anfangswort "Frohlocke" bildet es den Höhepunkt der eindrucksvollen Anfangs-Liturgie der Osternacht.
Besungen wird die Osterkerze als das Symbol des auferweckten Herrn:
sie soll leuchten bis jener wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht,
erscheint: Jesus Christus, der den Menschen erstrahlt im österlichen Licht
 "
.

   

Die Kerze ist so Sinnbild Christi, das „ wahre Licht,
das jeden Menschen erleuchtet “ (Joh 1,9).
Dieses Licht bleibt und begleitet uns unser ganzes irdisches Leben lang - von der Taufe bis zum Grab.



Ostersonntag

Verrückt !
Der Ostermorgen ver-rückt so manches:
den Stein, der am Grab lag,
aber auch so eine fixe Idee wie:
Was tot ist, ist tot.
Ostern bringt also Steine ins Rollen und rückt alles ins rechte Licht.




Das große Osterlob der Osternacht ist ein Preisgesang auf das Licht,
das Gott seiner Gemeinde schenkt:
" Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel ", denn " dies ist die Nacht, von der geschrieben steht:
‚Die Nacht wird hell wie der Tag, wie strahlendes Licht.’ "

Sie " vertreibt den Hass, sie einigt die Herzen und beugt die Gewalten. "





 Wir bedanken uns für die Fotos bei :

A. & M.M.



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